Eine Trump-liebender YouTuber hat sich am Samstag dabei gefilmt, wie er vor dem angeblichen Haus der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, auf den Bürgersteig kackt. Mit den Konsequenzen hat er wohl nicht gerechnet ...

Was macht man, wenn man eine andere politische Meinung vertritt als die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi? Ein Mann, der sich "Armando" nennt, hielt "vor ihre Einfahrt kacken" anscheinend für die richtige Antwort. Wenig überraschend handelt es sich bei besagten Kot-Kriminellen um eine explosiv-dumme Doppelkombination aus Trump-Unterstützer und YouTuber. Der Typ filmte sich nicht nur bei seiner Tat, sondern streamte das Ganze direkt live auf der Video-Plattform. Titel des Videos: "Live: IRL Poopalosi". Für lustig hält er sich also auch noch.

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"Das war für Trump."

In dem Video sieht man den Mann durch die Straßen von San Francisco laufen auf der Suche nach Pelosis Haus. Dort vermeintlich angekommen, stellt er eine Kamera gegenüber dem Haus auf, steht dann mehrere Minuten lang vor der Einfahrt, salutiert schließlich in Richtung Kamera und geht dann in die Hocke, um auf den Bürgersteig zu kacken. Nachdem er damit fertig ist, was er später als "friedlichen Protest" bezeichnet, steht er auf und sagt: "Das war für Trump."

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Die Behörden sahen das mit dem "friedlichen Protest" wohl etwas anders. Armando behauptet in einem späteren Livestream mit dem Titel "Ich werde einen Anwalt brauchen" nämlich, dass er kurz nach der Tat von Polizeibeamt*innen festgenommen wurde. Die Festnahme soll auf Geheiß der Capitol Police beauftragt worden sein, der Behörde, die mit dem Schutz von Kongressmitgliedern beauftragt ist.

Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, während der Abstimmung über die Eröffnung des Amtsenthebungsverfahrens gegen US-Präsident Trump.

"Es war beängstigend, Mann", sagt er in dem Livestream. "Sie fragten mich über Kamala Harris aus und darüber, wie ich während des Streams scherzte, dass, wenn sie in San Francisco leben würde, ich auch auf ihr Haus kacken würde."

In einem mittlerweile gelöschten Tweet von einem Account, der behauptet, Armando zu sein, kam schließlich eine Entschuldigung: "@SpeakerPelosi Ich weiß, dass Sie das vielleicht nie sehen werden, aber ich möchte, dass Sie wissen, dass ich gestern nichts Böses im Sinn hatte, als ich tat, was ich tat. Ich bin überhaupt nicht stolz darauf, und ich möchte nur, dass Sie das wissen. Ich habe keinen bösen Willen gegen Sie oder jemanden in einem gewählten Amt".

Das Video hat bisher über 19,6 Tausend Klicks. In den Kommentaren unter dem Video wird Armando überwiegend gefeiert. Einige scheinen ihm sogar Geld gesendet zu haben.

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Quelle: Noizz.de