Melania Trump soll ihren Ehemann echt nicht so dufte finden – sagt zumindest Ex-Mitarbeiterin Omarosa Manigault im britischen Fernsehen. Sie arbeitete für Trump im Weißen Haus und teilt ganz kurz vor den US-Wahlen schlüpfrige Details.

Es ist ein welterschütternder Schock, der uns mit dieser Nachricht ereilt: Melania Trump findet nicht, dass ihr orangefarbener, knittergesichtiger alter Sack von Ehemann attraktiv ist? Wer hätte sich das je ausmalen können? Aber hey – es geht nicht nur ums Aussehen. Nur weil Trump abstoßend aussieht, heißt das nicht, dass er nicht auch eine fürchterliche Persönlichkeit hat.

Melania und Donald Trump haben eine "komische Ehe"

Jedenfalls scheint die aktuelle First Lady nicht so wahnsinnig viel für ihren Gatten übrig zu haben. So jedenfalls äußert sich Omarosa Manigault in der britischen Morningshow "Lorraine": "Es ist eine sehr eigenartige Ehe", weiß sie. "Und ich bin eigentlich sehr vorsichtig, die Ehe anderer zu bewerten, weil man nie weiß, was sich hinter geschlossener Tür abspielt. Aber ich kenne die beiden, seit sie anfingen, sich zu daten. Sie heirateten ein Jahr, nach dem 'The Apprentice' ausgestrahlt wurde."

Damit eröffnet sie auch schon, warum sie überhaupt etwas zur Ehe der Trumps sagen kann: Manigault nahm im Jahr 2008 an der Reality-Sendung "The Apprentice" teil. Sie gewann zwar nicht, war dann aber seit 2017 für den Präsidenten tätig. Er ernannte sie zur Kommunikationsdirektorin des Büros des Weißen Hauses für öffentliche Beteiligung und zwischenstaatliche Angelegenheiten. Nachdem sie angeblich gefeuert wurde, veröffentlichte sie das Buch "Unhinged", in dem sie schon ordentlich an Gerüchten auftischt: Donald Trump sei "zerstreut, selbstbezogen, frauenfeindlich und unsicher", heißt es dort.

Melania und Donald – keine Bilderbuch-Ehe?

"Was ich in den letzten 17 Jahren beobachtet habe, davon wird einem schwindelig." kündigt Manigault in besagter Morning-Show an und erklärt dann "Manchmal mögen sie einander aber manchmal ist Melania von Donald abgestoßen". Ja gut, hört sich jetzt ehrlich gesagt nach so mancher Ehe an. Ist natürlich nur blöd, wenn man gerade die First Lady ist und das ständig alle mitbekommen.

Ist doch Liebe pur, oder etwa nicht? Melania und Donald Trump bei einem gemeinsamen Auftritt im September dieses Jahres.

Daneben ist alles, was die Reality-TV-Persönlichkeit sagt jetzt wenig überraschend. Dass Trump rassistisch und sexistisch ist, ist ja längst weitestgehend bekannt – warum sonst sollte er Mauern an die Mexikanische Grenze bauen oder Frauen einfach an die Vagina fassen, wenn ihm danach ist?

Außerdem ist es ohnehin ein running Gag, wie Melania bei so vielen gemeinsamen Auftritten jegliche Zuneigung oder Berührung ihres Ehemannes abwehrt. Man schaue sich nur mal die erste TV-Debatte von Trump und Biden an. Nach dem der Spuk vorbei war, kamen die Ehefrauen beider Kandidaten auf die Bühne. Während es bei Biden und seine Frau eine herzliche Umarmung gab, begegneten sich Melania und Donald Trump mit dem Charme zweier Knäckebrote, die man aneinander reibt.

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Wirklich spannend wird es am 3. November – da sind endlich die US-Wahlen und wir halten alle die Luft an. Es bleibt zu hoffen, dass aktuelle Umfragen stimmen und Joe Biden den Wahlkampf gewinnt. Sollte dem nicht so sein, können wir uns auf vier weitere Jahre voller eigenartiger Auftritte und viel Dreckwäsche freuen. Das ist zwar leider ungefähr so schön, wie sich ohne Betäubung die Weisheitszähne ziehen zu lassen – aber was bleibt uns anderes übrig?

  • Quelle:
  • NOIZZ.de