McDonald's wird verklagt – von Ex-Mitarbeiter*innen: Das Fast-Food-Unternehmen soll sie diskriminiert haben. Sollten die Kläger*innen gewinnen, muss die Kette vielleicht Schadenersatz in Milliardenhöhe zahlen!

Mehr als 50 schwarze ehemalige Konzessionsinhaber*innen von McDonald's-Filialen in den USA haben den Fast-Food-Konzern wegen Diskriminierung verklagt. Die Kläger*innen werfen der Kette vor, ihnen schlechtere Bedingungen gegeben zu haben als weißen Franchise-Nehmer*innen, wie US-Medien am Dienstag berichteten. Unter anderem seien sie gedrängt worden, ihre Filialen in Gegenden mit niedrigem Umsatz aber höheren Betriebskosten zu öffnen. Sollte das zuständige Gericht im Bundesstaat Illinois den Kläger*innen Recht geben, müsste McDonald's im schlimmsten Fall mit einer Schadenersatzzahlung in Milliardenhöhe rechnen.

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Wie geht McDonalds mit Rassismus um?

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Aus den Gerichtsunterlagen geht zudem hervor, dass die Zahl der schwarzen Konzessionsinhaber*innen seit 1998 von 377 auf 186 gefallen ist. Die Kläger*innen betonen, dass McDonald's sich öffentlich zu einer Gleichbehandlung Schwarzer bekennt, und argumentieren, dass die Ideale des Unternehmens seinem Handeln widersprächen.

In einer Stellungnahme an US-Medien weist McDonald's die Vorwürfe zurück. "Wir sind uns sicher, dass die Tatsachen zeigen werden, wie sehr wir bei McDonald's der Diversität und der Gleichbehandlung verpflichtet sind", heißt es darin.

[zusammen mit: dpa]

  • Quelle:
  • Noizz.de