Jetzt wird’s ganz bizarr ...

Nicht, dass es nicht schon bizarr genug zugehen würde in den USA. Seit Ende Dezember liegt der staatliche Dienst still. Trump verhängte eine Haushaltssperre, und somit einen Gehaltsstopp für circa 800.000 Amerikaner. Der Grund: Der US-Präsident möchte nun endlich seine Mauer an der mexikanischen Grenze hochziehen (für läppische fünf Milliarden US-Dollar), die Demokraten halten dagegen.

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Die Lösung für Trumps Geldprobleme will jetzt eine Abgeordnete aus Arizona gefunden haben. Sie schlug nun eine Steuer auf Online-Pornos vor. Die Schmuddelfilme sollen schlichtweg mit einer sogenannten Paywall gesperrt werden. Einen Gesetzesentwurf („House Bill 2444” ) gibt es auch schon. Das berichteten jetzt etliche US-Medien.

Und so stellt sich die Abgeordnete das Ganze vor:

Elektronische Geräte mit Internetzugang (Tabletts, Smartphone, Laptops und Co.) sollen in Arizona in Zukunft mit einer speziellen Software ausgestattet werden, die das Aufrufen von Pornos blockt. Wer sich trotzdem einen heißen Film gönnen möchte, muss die Beschränkung aufheben lassen, für ordentlich Schotter.

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Neben der Beweispflicht der eigenen Volljährigkeit fällt eine Gebühr von satten 20 US-Dollar an die Wirtschaftsbehörde des US-Bundesstaates an. Bei jedem einzelnen Aufruf! Die Gelder sollen dann in die „John McCain Stiftung gegen Menschenhandel und Kinder-Ausbeutung“ fließen. Ganz oben auf der Liste der Initiativen, die von der Stiftung unterstützt werden, steht – natürlich – Trumps Mauer.

Apropos Pornos und Trumps Haushaltssperre

Wie „Pornhub“ kürzlich berichtete, wirkt sich die verhängte Haushaltssperre direkt auf das Pornoguck-Verhalten der Amerikaner aus. „Verglichen mit dem Traffic vor der Haushaltsblockade stiegen die Besuche an Wochentagen in den USA vom 7. bis 11. Januar um 5,94 Prozent an“, heißt es auf der Website des Unternehmens.

Quelle: Noizz.de