Aktivisten haben nachts 100 Wahlplakate in Berlin umgedreht.

Da staunten die Berliner am Morgen nicht schlecht, als sie auf die Straße gingen und plötzlich alle Wahlplakate umgedreht waren. So, dass man nur die weiße Rückseite sieht.

Das erging Bewohner der Görlitzer Straße in Berlin-Kreuzberg so, aber auch im Rest der statt, war die Aktivisten-Gruppe nachts unterwegs.

Die Idee ist irgendwie cool, denn mit dem Umdrehen der Plakate, begehen die Aktivisten keinen Vandalismus, sondern nur „vorübergehend“ Veränderung des Erscheinungsbildes handelt, und nicht um Sachbeschädigung laut StGB §303 II.

Die Gruppe tritt im Netz unter dem Namen „einfach so“ auf und ist bereits für andere provokant-lustige Aktioen in Erscheinung getreten. Zum Beispiel haben sie Schaukeln an Berliner Objekten aus Stahl (Brückenpfeiler u. ä.) angebracht.

In ihrer Pressemitteilung vom 30. August schreiben sie: „Nicht zerstört, nicht abgehängt, nicht bemalt. Einfach nur umgedreht.“ und bekennen sich zu der Aktion, die wohl fortgeführt wird. Wir sind also gespannt, ob bald die ganze Stadt nur aus umgedrehten Plakaten besteht.

Quelle: Noizz.de