Dafür haben sie jetzt eine Petition gestartet.

Viele lieben Barack Obama. Selbst wenn er nun als „Pensionär” surft, gibt es tausende Posts in sozialen Netzwerke, in denen davon geschwärmt wird, „wie toll er ist”.

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Und eine Menge Amerikaner wünschen sich Obama zurück als Präsidenten.

In den USA geht das aber nicht. Denn dort darf jeder Präsident nur zweimal ran. „Viel zu schade für diesen immer noch sehr jungen Mann”, haben sich wohl ein paar junge Franzosen gedacht. Denn Obama ist erst 55 Jahre alt und – wie man an seinen Kite-Bildern sieht – noch ziemlich gut in Form.

Vier junge Pariser haben deswegen eine offizielle Petition gestartet, in der sie Obama als neuen französischen Präsidenten fordern: obama2017.fr. Dass er außerhalb der USA noch einmal Präsident wird, ist nämlich nicht verboten.

Mittlerweile hat die Petition 42.000 Unterstützer. Angestrebt sind eine Million Unterschriften bis zum 15. März. Auch Bürgermeister können sich auf der Website melden – denn auch 500 politische Mandatsträger müssen einen französischen Kandidaten unterstützen, damit er antreten kann.

Die Begründung der jungen Franzosen und Französinnen lautet wie folgt: „Obama hat den besten Lebenslauf der Welt für den Job.”

Die „offizielle" Präsidentschaftskandidaten-Website für Barack Obama

Die Website sieht auch schon ziemlich präsidial aus. Alles im Stil echter Obama-Kampagnen gehalten – nur eben auf Französisch.

In Paris sollen bereits erste Wahlkampf-Poster aufgetaucht sein. Darauf das ikonisch verfremdete Konterfrei des Ex-Präsidenten samt des Slogans „Oui on peut“ (der französischen Variante von „Yes We Can“).

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Aber es geht den jungen Franzosen nicht nur um ein paar Lacher im eher ersten Wahlkampf. Sie wollen auch ein politisches Statement setzen. Bei Umfragen zur ersten Wahlrunde führt bei unseren Nachbarn der Front National – eine rechtsextreme Partei! Deren Parteichefin Marine LePen fordert schon mal: „Franzosen zuerst” - fast wie bei Donald Trump. Das war schon ein paar Mal der Fall.

„Wir können der Welt eine Lektion ich Sachen Demokratie geben, wenn wir einen Präsidenten wählen, der eigentlich Ausländer ist”, heißt es daher in der Petition.

Wer Obama als Kandidaten sehen will, muss sich ranhalten. Die erste Runde, der in Frankreich traditionell zweistufigen Wahl, findet bereits am 23. April 2017 statt.

Und: Da wäre dann noch sie Sache mit der Staatsbürgerschaft. Denn Obama ist zwar bereits volljährig – das ist eine Auflage, um laut französischem Gesetz Kandidat zu werden. Doch es gibt noch eine zweite Hürde: Um antreten zu können, müssen die Kandidaten auch französische Staatsbürger sein.

Schnell mal eine Französin heiraten, um an einen Pass zu kommen, würde nicht aufgehen. Denn auch dann bekommt man die Papiere frühestens sechs Monate später. Zu spät für die Wahl. Und: Ob Barack Obama seine Michelle für eine Michèle tauschen würde, wissen wir auch nicht so genau.

Geäußert hat sich Barack Obama übrigens noch nicht zu seiner möglichen Kandidatur.

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  • Quelle:
  • Noizz.de