Ganz Großbritannien hasst den Premierminister.

Boris Johnson wird gerade so richtig rasiert: Wegen Englands Premierminister (der ein bisschen aussieht wie eine zu groß geratene Version von Fred Feuersteins BamBam) gehen derzeit Protestanten auf die Straße und sogar berühmte Stimmen melden sich. Etwa Hugh Grant, seines Zeichens RomCom-Held aus den 90ern fand auf seinem Twitter-Account ausgesprochen deutliche Worte für Johnson: "Verpiss dich, du überschätztes Gummi-Badespielzeug". Darüber hinaus nannte er Johnson und seine Mitarbeiter "eine Gang masturbierender Aufsichtsschüler."

Worauf sich Grant genau bezieht, weiß man nicht. Aber aktuell gibt es ja genug Gründe, um Johnson doof zu finden: Während Boris nämlich nicht müde wird, seinen radikalen Brexit weiterhin zu promoten (es soll am 31. Oktober das finale Aus aus Europa geben) greift er zu ebenso radikalen Mitteln. Johnson hat beantragt, das Unterhaus, das derzeit im Sommerurlaub ist, nur wenige Tage im September tagen zu lassen. Danach werden alle beurlaubt. Die Folge: Den Abgeordneten bleibt kaum Zeit, einen EU-Austritt Großbritanniens zu verhindern. Aufgrund dieser "Zwangspause" – die ja nun mehr als grenzwertig erscheint – gingen in den letzten Tagen Tausende Briten auf die Straße. Sie alle demonstrierten gegen Johnson. Mit Hugh Grant dürfte sich eine eindeutige Spitze gefunden haben.

Johnson macht sich ein bisschen die Welt, wie sie ihm gefällt

Erinnert erschreckend doll an Trump. Wir fragen uns, ob die beiden dasselbe Blondierungsmittel nutzen – möglicherweise vernebelt dieses nämlich die Synapsen. Wäre auf jeden Fall eine Erklärung für das Ganze.

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Quelle: Noizz.de