Hillary Clinton reagiert auf Trump-Tweet mit Mean-Girls-GIF

Silvia Silko

Pop, Kultur, Lifestyle
Teilen
Twittern
Auch auf Twitter unterwegs – nur souveräner als Trump. Foto: Michael Reynolds / dpa dpa Picture-Alliance

Oh, she did not just!

Donald Trump teilt seine Weisheiten und Überzeugungen am liebsten via Twitter. Man kann es sich richtig vorstellen, wie der Präsident der USA mit seinen kleinen Fingerchen seine kurzen Gedanken in 280 Zeichen hämmert und in den Äther des World Wide Web hinaus entlässt – immer mit der Überzeugung, mal wieder alles richtig gemacht zu haben.

>> Sender Fox wusste vor Trump-Wahl von Porno-Affäre

In der Überflut seiner geistigen Ergüsse hört man mittlerweile ja eigentlich kaum noch richtig zu – es sei denn, es passiert etwas Besonderes. Wie zum Beispiel heute, am 6. März, als Hillary Clinton auf einen an sie adressierten Tweet auf lässig-bissige Art und Weise antwortet. Trump zitiert in seinem Tweet eine Nachricht in der vermeldet wird, dass Hillary Clinton sich nicht erneut für die Wahl der Präsidentin aufstellen lassen wird. Er kommentiert:

Aw-Shucks, heißt das, ich kann nicht noch mal gegen sie antreten? Sie wird zutiefst vermisst werden!

Clinton schlägt zurück, in dem sie einfach mal eben ein GIF aus dem Film Mean Girls (deutscher Titel Girls Club – Vorsicht bissig!) darunter postet und damit fragt: „Warum bist du so besessen von mir?“

bäm! Der Punkt geht an Clinton. Foto: Screenshot / twitter.com/therealdonaldtrump

Tatsächlich möchte man sich fragen, ob der Präsident der Vereinigten Staaten nichts Besseres zu tun hat, als sich öffentlich und auf Kindergarten-Niveau der Tatsache zu widmen, dass eine seiner möglichen (!) Gegnerinnen sich nicht noch mal gegen ihn aufstellen lässt.

>> 10 Dinge, die Trump den Trennungsschmerz von Kim Jong-un erleichtern

Und dann fällt einem wieder ein: Wir sprechen von Trump! Natürlich ist es einem Egomanen wie ihm ein Anliegen eine ehemalige Gegnerin ohne Sinn und Zweck zu verunglimpfen. Clintons Konter manövriert Trumps Post jedenfalls genau in das Milieu, in dass er gehört: eine Teenie-Komödie voller unsicherer Charaktere, einer Menge Blondierungsmitteln und Intrigen. Der Punkt in diesem Schlagabtausch geht jedenfalls eindeutig an Hillary Clinton.

Quelle: Noizz.de