Sex sells – auch in der Politik?

Wenn die FDP „34 kleine Fragen“ an die Bundesregierung schickt, kann es in jedem Fall lustig werden. Besonders wenn ein beachtlicher Anteil der Fragen sich mit dem Thema Sex-Roboter beschäftigt. Diese Fragen stellte die Partei:

Wie beantwortet man so eine Frage? Egal welche Antwort die Bundesregierung hier bringen könnte, sie ist umgeben von Fettnäpfchen. Eine Antwort wie „Wir finden Sex-Roboter super!“ würde die Regierung als Sex-süchtig entlarven. „Sex-Roboter sind eine Schande für die Menschheit“ macht sie hingegen zu prüden Steinzeitmenschen. Also sagen die Gefragten lieber gar nichts. Ist ja üblich so, unter Politikern.

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Hä, was? Die Fragen der FDP klingen ein bisschen nach dem Ergebnis eines verkifften Abends unter pubertierenden Quasi-Philosophen.

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Okaaay, wir haben es verstanden, liebe FDP: Ihr seid jung, modern und provokant und wollt die Bundesregierung ein bisschen ins Stottern bringen mit einer Diskussion, die gerade die richtige Balance findet zwischen absoluter Irrelevanz und dem Vorwurf, die Bundesregierung sei alt und stehengeblieben.

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Die Bundesregierung ging auf die Fragerei fast gar nicht ein. Inwiefern Sex-Roboter die Gesundheit eines Patienten positiv beeinflussen können soll, sei „nicht ersichtlich“.

Da es ja so schön heißt, der Klügere gibt nach, kommt von der FDP natürlich noch mal ein Satz drauf. FDP-Politiker Mario Brandenburg lässt seinen Trotz auf Twitter aus.

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Hauptsache beweisen, wie doof die Bundesregierung ist, weil die eigene Partei nicht drin ist.

Quelle: vice.com