Eine Ex-Grünen-Politikerin erhebt schwere Vorwürfe gegen die Klimabewegung.

Die ehemalige Grünen-Politikerin Jutta Ditfurth hat vor der Klima-Bewegung Extinction Rebellion (XR) gewarnt. "XR ist keine 'gewaltfreie Klimabewegung', sondern eine religiöse-gewaltfreie esoterische Sekte, welche an die Apokalypse der baldigen 'Auslöschung der Menschheit' glaubt und 'Selbstaufopferung' empfiehlt", twitterte Ditfurth am Sonntagabend.

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Der Co-Gründer von Extinction Rebellion, Roger Hallam, habe außerdem gesagt: "Anders als klassische linke Bewegungen schließen wir niemanden aus, auch jemand, der ein bisschen sexistisch oder rassistisch denkt, kann bei uns mitmachen", so die Soziologin weiter.

Außerdem schüre die Bewegung Emotionen, die den Verstand vernebelten. Etwa wenn behauptet werde: "Wir sind die letzte Generation der Menschheit vor der Auslöschung." Die 68-Jährige warnte davor, sich an den Aktionen in Berlin zu beteiligen. Stattdessen empfahl sie unter anderem, Fridays for Future zu unterstützen.

Ihre Aussagen stütze Ditfurth auf "Texte und Reden von Mitgründer*innen und Vertreter*innen von XR in deutsch und englisch, Bücher, Flugblätter und Berichte aus XR-Gruppen."

[Text: Zusammen mit dpa / aa]

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Quelle: Noizz.de