Obama landet aus Versehen in den Billboard-Charts

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Barack Obama war der 44. Präsident der Vereinigten Staaten. Foto: The News Gazette/ Stefan Haas / dpa

Wie schnell man zum Gospel-Star werden kann ...

Um die wichtigsten Fragen gleich zu Beginn zu klären: Nein, Obama singt nicht. Obwohl das mit seiner beruhigenden Stimme bestimmt nicht das schlimmste Erlebnis wäre. Trotzdem hat es Obama kürzlich in die Billboard-Charts geschafft.

Der Song heißt „One Last Time (44 remix)“ und ist ein Gospel, inspiriert von dem amerikanischen, historischen Präsidenten-Musical „Hamilton“. Der Namens-Zusatz „44 remix“ ist eine Anspielung auf Obamas Präsidentschaft, da er der 44. Präsident der Vereinigten Staaten gewesen ist.

In dem Song singt Barack Obama aber nicht, er rezitiert die Abschiedsrede von George Washington, dem ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Der Song erschien am 22. Dezember 2018 und ist Teil einer Serie von Liedern, im Rahmen von „Hamildrop“, einer Spendenaktion für diverse Nonprofit-Organisationen. Die Aktion rief Lin-Manuel Miranda ins Leben, der Komponist und Texter des Musicals „Hamilton“.

„One Last Time (44 remix)“ stieg sofort auf Platz Nummer 22 in die Billboard-Charts „Hot R&B Songs“ ein. Schon in der ersten Woche des Releases streamten Zuhörer den Song 307.000 Mal. Somit ist Obama ein Künstler in den Billboard-Charts - wenn auch nicht ganz beabsichtigt.

Das ist sogar nicht das erste Mal, dass es der ExPräsident in die Billboard-Charts schaffte. Bereits im Jahr 2009 landete die Aufzeichnung seiner Präsidentschafts-Einweihung auf Platz 6 der „TV DVD Sales“. Im Jahr 2015 platzierte ein Club-Remix mit Samples seiner Stimme den zehnten Rang auf dem Chart der „Billboard + Twitter Emerging Artists“.

Auch First Lady Michelle Obama stand schon in den Billboard-Charts

Mit ihrer Hip-Hop-Comedy „Go to College“ landete sie im Jahr 2015 auf dem 26. Platz der „Billboard + Twitter Top Tracks“.

Den Obamas wünschen wir noch viel Erfolg in ihrer musikalischen Karriere. Und falls das nichts werden sollte, bleibt ihnen schließlich immer noch ihre Karriere als Netflix-Produzenten.

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Quelle: Noizz.de

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