Kaum im Amt, schon ein Disaster!

Vor einer Woche ernannte US-Präsident Donald Trump Anthony Scaramucci zum neuen Kommunikations-Direktor des Weißen Hauses – gegen den Willen seines Stabschefs Reince Priebus und des kürzlich zurückgetretenen Pressesprechers Sean Spicer. Die beiden hatten da vermutlich eine böse Vorahnung…

Mega-Ausraster des neuen Trump-Sprechers!

Der Neue will im Weißen Haus wohl mächtig aufräumen, knöpfte sich gleich mal Trumps Chef-Berater Steve Bannon vor: „Ich bin nicht Steve Bannon, ich versuche nicht, meinen eigenen Schwanz zu lutschen.

Dabei begann alles mit einem ruhigen Abendessen. Am Mittwoch war Scaramucci zum Dinner in kleiner Runde beim Präsidenten geladen. Weil die Presse veröffentlichte, wer mit am Tisch saß, rastete der neue Kommunikations-Direktor aus.

„Ich habe die Leute darum gebeten, für einige Zeit keine Dinge durchzustecken (an die Presse, Anm. d. Red.) und mir einen guten Einstieg zu ermöglichen. Aber die machen das nicht“, beklagte sich Scaramucci.

Aber damit nicht genug. Wegen einer weiteren Information, die an die Presse gelangte, platzte Scaramucci endgültig der Kragen!

Politico berichtete, was für Einnahmen und Besitz er angegeben hatte, als er seinen Job im Weißen Haus antrat. Scaramucci: „Die versuchen mir Widerstand entgegenzusetzen, aber das wird nicht funktionieren. Ich habe nichts falsch gemacht in meiner finanziellen Offenlegung, die werden sich also selbst ficken müssen.

Vulgäre Entgleisungen im Weißen Haus sind seit der Machtübernahme von Donald Trump keine Seltenheit. Sein neuer Kommunikations-Chef spielt allerdings in einer eigenen Liga.

Ein weiterer Beweis: Scaramucci ist sich sicher, dass Stabschef Reince Priebus die Infos an die Presse weitergegeben hat. „Reince ist ein verfickter paranoider Schizophreniker, ein Paranoider“, polterte das neue Rumpelstielzchen.

Mittlerweile ist man das Kasperles-Theater im Weißen Haus ja gewohnt. So vulgär wie jetzt, war es allerdings noch nie. Das zeigt auch, welche Graben- und Machtkämpfe in der Trump-Regierung existieren. Scaramucci erklärte sich übrigens noch via Twitter.

„Ich benutze manchmal eine lebhafte Sprache. Ich will in diesem Forum in Zukunft darauf verzichten, aber nicht den leidenschaftlichen Kampf für die Agenda von Donald Trump aufgeben.“

Achso. Na dann. Auf eine erfolgreiche zweite Woche im Amt!

Quelle: Noizz.de