WTF?!

Im amerikanischen Bundesstaat Oklahoma wird mal wieder darüber diskutiert, Abtreibungen einzuschränken. Eigentlich wollte man die dort ohnehin schon als „Mord” verboten haben. Das wurde im vergangenem Jahr in letzter Sekunde doch nicht Realität.

Aber hey, es wäre ja zu schön, wenn Frauen einfach selbst über ihre Körper entscheiden könnten. Stattdessen gibt es jetzt einen zweiten Versuch, Abtreibungen durch die Hintertür einzuschränken. Nach Vorstellung des Republikaners George Faught sollen Abtreibungen von Kindern mit Gendefekt verboten werden – und zwar ausnahmslos auch für Frauen, die vergewaltigt wurde.

Darauf angesprochen argumentierte der Republikaner, dass alles auf dieser Welt von Gott gewollt sei.

„Es mag nicht das Beste sein, was passieren kann. Aber es kann nicht sein, dass man in Frage stellt, dass Gott die Macht über alles hat und dass man dann nichts draus machen kann”, so Faught.

Auch aus einer Vergewaltigung könne „Schönheit aus der Asche” entstehen, eben wenn ein Kind daraus entstünde, sagte der konservative Politiker.

Schon früher haben US-Politiker Vergewaltigungen verharmlost

Es ist nicht das erste Mal, dass sich republikanische US-Politiker verharmlosend über Vergewaltigungen äußern. Eines der wohl skandalträchtigsten Zitate stammt vom Texaner Clayton Williams. Er sagte: „Vergewaltigung ist ein bisschen wie das Wetter. Wenn man es ohnehin nicht ändern kann, entspann dich und genieße es”, sagte er 1990. Später entschuldigte er sich, dass sei „nur ein Witz” gewesen.

Aber auch 2012 schockierte ein Abgeordneter. Er erklärte, dass man von einer „echten Vergewaltigung” nicht schwanger werden könne. Wenn man doch ein Kind erwarte, habe man das ganze doch genossen und es könne keine Vergewaltigung sein.

Quelle: Noizz.de