#FreeRocky geht weiter.

Seit rund drei Wochen sitzt A$AP Rocky mittlerweile in Schweden in Untersuchungshaft. Der Rapper wurde in Stockholm verhaftet, weil er auf offener Straße einen Mann angegriffen hatte, der ihn zuvor minutenlang provozierte.

Selbst Wochen nach der Tat wurde er noch nicht einmal offiziell angeklagt und hatte damit bisher auch noch keine Chance auf eine Verhandlung. Prominente Fans und Freunde des Musikers nutzen ihre Aufmerksamkeit bei Social Media seit Rockys Verhaftung, um für seine Freilassung zu plädieren. Jetzt hat sich auch US-Präsident Donald Trump eingeschaltet und sofort Gegenwind kassiert – ausgerechnet von Justin Bieber.

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"Hab gerade mit Kanye West über die Inhaftierung seines Freundes A$AP Rocky gesprochen. Ich werde den sehr talentierten schwedischen Premierminister anrufen, um zu sehen, was wir tun können, um A$AP Rocky zu helfen. So viele Menschen möchten, dass das schnell gelöst wird!", schrieb der amerikanische Präsident bei Twitter. In einem weiteren Tweet berichtete er von dem Telefonat, bei dem Stefan Löfven ihm zugesichert habe, der Rapper würde in der Haftanstalt gut behandelt werden.

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Justin Bieber reagierte kritisch auf Trumps Statements zu A$AP Rocky und nutzte die Gunst der Stunde, um eines der akutesten Probleme der USA anzusprechen und die Doppelmoral des Präsidenten zu verdeutlichen: "Ich möchte, dass mein Freund rauskommt. Ich weiß es zu schätzen, dass Sie versuchen, ihm zu helfen. Aber während Sie dabei sind, können Sie auch diese Kinder aus den Käfigen lassen?" Damit spielt Justin auf die Dutzenden Migrantenkinder an, die gerade an der Grenze zwischen den USA und Mexiko festgehalten werden.

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Trump gab in aktuellen Tweets an, ein weiteres Telefonat mit dem schwedischen Premierminister führen zu wollen, um den Fall schnellstmöglich abzuwickeln. Er sei außerdem bereit, persönlich für A$AP Rocky einzustehen und habe Stefan Löfven versichert, dass bei dem Rapper keine Fluchtgefahr besteht. Der US-Sender CNN berichtet jetzt allerdings, dass kein weiteres Telefonat geplant sei und dass der schwedische Premierminister Trump versicherte: "Die Regierung kann und wird nicht versuchen, den gerichtlichen Prozess zu beeinflussen."

  • Quelle:
  • Noizz.de