Der bisher krasseste Vorwurf gegen den US-Präsidenten.

Die Präsidentschaft Donald Trumps ähnelt einem Hollywoodfilm. Wie eine fiktive Version eines Staatsoberhauptes scheint sich der Unternehmer einfach alles erlauben zu können, und man möchte dem Fernseher nur entgegen schreien: "Als ob! Das ist so unrealistisch! Wieso ist der überhaupt noch Präsident?"

Doch statt einem befriedigenden Ende – ein politischer Underdog oder eine gewiefte Journalist zwingt den Tyrann in die Knie – geht es mit dem Republikaner einfach immer weiter. Deshalb sind viele schon gar nicht mehr geschockt, dass eine weitere Frau jetzt schwere Vorwürfe gegen ihn erhebt.

Sexuelle Belästigung wurde dem 45. Präsidenten der USA schon oft vorgeworfen, jetzt gibt eine Journalistin an, von dem Politiker vergewaltigt worden zu sein. Mitte der 90er habe Donald Trump sie in einer Umkleidekabine des Luxuskaufhauses Bergdorf Goodman zum Sex gezwungen und ohne ihr Einverständnis penetriert. Das gibt die "Elle"-Kolumnistin in ihrem Buch "What Do We Need Men For?" an, dass vom "New York Magazine" vor der Veröffentlichung in Teilen abgedruckt wurde.

Die 75-jährige E. Jean Carroll

Trump habe sie damals in einer Umkleidekabine gegen die Wand gedrückt, in ihren Schritt gefasst und ihre Strumpfhose heruntergezogen. Danach soll er versucht haben sie zu penetrieren, und das auch geschafft haben, bevor sie sich aus der Situation befreien und flüchten konnte.

In einem öffentlichem Statement dementierte der Präsident die Vorwürfe und betitelte sie als "vollkommen falsch und unrealistisch" und als einen Versuch den "Präsidenten schlecht aussehen zu lassen".

In bekannter Trump-Manier dementierte der Republikaner, die Journalistin überhaupt jemals getroffen zu haben. Dass das nicht stimmt, belegte E. Jean Carroll mit einem Foto, dass den Immobilienmogul bei einer Unterhaltung mit der Autorin und ihrem damaligem Ehemann bei einer Party 1987 zeigt.

Donald Trump könnte für die mutmaßliche Vergewaltigung übrigens nicht belangt werden. Nach dem Gesetz im Staat New York ist Carrolls Zeitfenster einer Anklage längst verjährt. Eine Anzeige hat die Schriftstellerin allerdings auch gar nicht im Sinn, wie sie gegenüber MSNBC öffentlich machte:

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Quelle: Noizz.de