Dieser Azubi grillt Merkel besser als alle TV-Duell-Moderatoren zusammen!

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So eine Watschen hat die Kanzlerin lang nicht mehr bekommen.

Nach dem harmlosen TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Martin Schulz (SPD) hatten wir eigentlich nicht mehr erwartet, dass die ARD-„Wahlarena“ am Montagabend uns vom Hocker reißt.

In diesem Format stellt die Kanzlerin sich Fragen von Wählerinnen und Wählern – direkt, spontan und unverstellt.

Das nutzte ein junger Zuschauer namens Alexander Jorde aus. Jorde macht eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger und arbeitet seit einem Jahr in Krankenhäusern und Altenheimen.

„Im Artikel 1 des Grundgesetzes steht: Die Würde des Menschen ist unantastbar“, fängt der Azubi an. „Jetzt hab ich (...) erlebt, dass diese Würde tagtäglich in Deutschland verletzt wird. Ich finde, das ist ein Zustand, der ist nicht haltbar.“

Die Kanzlerin schaut ihn an und nickt.

„Es gibt Menschen, die liegen stundenlang in ihren Ausscheidungen“, sagt Jorde.

Diese Menschen hätten unser Land nach dem Weltkrieg wiederaufgebaut, für den Wohlstand gesorgt, den wir heute genießen würden.

Jorde: „Sie sind seit 12 Jahren an der Regierung und haben in meinen Augen nicht viel für die Pflege getan.“

Und so weiter. Wow.

Merkel: „Ich kann ihnen nicht versprechen, dass zum Schluss alles nach bester Zufriedenheit ist (...), aber es wird mehr Standard da reinkommen (...). Ich hoffe, dass, wenn wir uns in zwei Jahren wiedersehen würden, dass es dann etwas besser ist.“

Jorde fällt ihr fasst ins Wort: „Das kann gar nicht funktionieren.“ – „Warum kann es nicht funktionieren?“ – „Pflegekräfte (...) fallen nicht vom Himmel.“ Und er lässt sich von Merkel nicht unterbrechen.

„Das wird eine Katastrophe werden in den Krankenhäusern und Pflegeheimen“, sagt Jorde.

Merkel anerkennt, dass es einen riesen Personalmangel gibt, sagt, notfalls müsse man Pflegekräfte aus europäischen Ländern mitdazunehmen und es auch hier zu einem attraktiven Beruf machen – vor allem einer, der besser bezahlt würde.

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Quelle: Noizz.de

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