Diese Super-Bowl-Champions haben keinen Bock auf Donald Trump

Florian Gehm

Politik, Rap und Games
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Der 52. Super Bowl der National Football League ging nach Philadelphia Foto: Matt Slocum / dpa picture alliance

Drei Spieler der Philadelphia Eagles verweigern Treffen mit dem US-Präsidenten

Ein Treffen mit Tradition: Jedes Jahr lädt der US-Präsident die Gewinner des Super Bowl ins Weiße Haus. Doch dieses Jahr ist alles ein bisschen anders – neuer Präsident, neuer Super-Bowl-Champion.

Das bringt Stoff für Streit mit sich: Und so weigern sich schon jetzt drei Spieler des erfolgreichen Überraschungssiegers, zum traditionellen Empfang zu kommen. "Nein, ich persönlich rechne nicht damit teilzunehmen", sagt etwa Eagles-Saftey Malcom Jenkins dem US-Sender CNN. Auch Wide Receiver Torrey Smith und Verteidiger Chris Long haben sich ähnlich geäußert.

Mit nackter Haut und im Anzug: So feierte US-Präsident Trump den Super Bowl in seinem Golfclub in West Palm Beach, Florida Foto: Allen Eyestone / dpa picture alliance

Der Grund von Jenkins: "Ich habe keine Botschaft an den US-Präsidenten." Stattdessen verwies er auf seine eigene Arbeit für die Verbesserung der Lebensumstände von schwarzen Amerikanern und sozial Schwachen. "Meine Botschaft war das ganze Jahr über klar". So kann eine Botschaft Trump auch aussehen!

Die Entscheidung der drei Champions passt zum hoch-politischen Bild der NFL-Saison. Zwei der drei Spieler sind dunkelhäutig. Im Laufe der Spielzeit hatten sich besonderes schwarze US-Profis gegen Ungleichheit, Rassismus und Polizeigewalt eingesetzt. Unter anderem für ihr Niederknien während der Nationalhymne waren sie von Trump heftig kritisiert und wegen mangelndem Patriotismus verurteilt worden.

[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de

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