Der rappende Stadtrat ist zurück – und disst seinen Bürgermeister HART

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Stadtrat Ferrat rappt jetzt vor einem Briefkasten. Foto: ENTERTAINMENT RECORDS / youtube.com/ Entertainment Records

Es gibt Neues von Stadtrat Ferrat.

Julien Ferrat ist ein unkonventioneller Politiker. Sehr unkonventionell. Der Mannheimer Stadtrat diskutiert nicht, so wie normale Politiker – sondern rappt seine Botschaften. Sein Rapper-Name: Stadtrat Ferrat. Sein größtes Problem: Die Texte sind nicht gut, das Timing ist nicht gut, die Stimme ist nicht gut ...

Trotzdem hat Ferrat schon öfter zum Mic gegriffen, als einem lieb sein kann – NOIZZ berichtete. In seinem neuen Video „Disstrack gegen Peter Kurz” beschimpft der selbsternannte Rapper jetzt den Oberbürgermeister Mannheims, während er im grauen Kapuzenpullover vor einem Briefkasten des Mannheimer Rathauses steht. Und natürlich: die Beleidigungen sind erbärmlich…

Hier die schlechtesten Lyrics aus dem neuen Video:

  • „Ich tue nicht gerne motzen, aber deine Politik ist nur zum kotzen.”
  • „Mit über hunderttausend Euro im Jahr bist du reich, doch dein Vorbild ist der Schildbürgerstreich”
  • „Peter Kurz, du willst mich scheitern seh'n, ich werd' in dir immer nur den Sheytan seh'n”

Das ist Arabisch für Teufel.

Ferrat will mit seinen Liedern übrigens eine Debattenkultur fördern. Auch Aufmerksamkeit will er haben. Offensichtlich ziemlich dringend. Erst vor ein paar Monaten, als er noch über das Mannheimer Ghetto rappte, posierte er wegen der Haushaltspolitik nackt im Internet.

Ob nackt oder rappend: Julien Ferrat ist anders als seine Kollegen. Foto: Familien-Partei Mannheim / familien-partei-mannheim.de

Das Ende des Disstracks lautet übrigens: „Peter Kurz, komm ins Café, wetten, du sagst jetzt nee?” – Na, Herr Kurz, wir könnten Sie verstehen!

Quelle: Noizz.de

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