In Calexico, Kalifornien geht es nach ersten Prototypen los.

Es war eines seiner propagandistischsten Versprechen: Donald Trump kündigte in seinem Wahlkampf zur Präsidentschaft der USA an, dass er eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen würde und das Nachbarland dafür zahlen lassen würde.

Knapp neun Meter hoch

Wie die Los Angeles Times berichtet, sind nun erste Teile in der Stadt Calexico in Kalifornien gebaut worden. Am Mittwoch, den 21.Februar, wurde nach acht Prototypen in San Diego eine Strecke von zwei Meilen erneuert. Im ersten Schritt wird eine Metallbarriere aus den 90ern abgerissen, um dann knapp neun Meter hohe Poller aufzustellen. Das ist laut L.A. Times wesentlich höher als zuvor.

Für Calexiko steht der Plan

Die Verwaltung versucht im Rahmen eines größeren Immigrationspakets 18 Milliarden US-Dollar für den Ausbau der Mauer zu bekommen. Zumindest für Calexiko hat ein Unternehmen schon 18 Millionen US-Doller bekommen, um die bestehende Mauer zu erneuern. Über eine besondere Stelle, den New River, ist bekannt, dass dort Schmuggler Menschen durch verschmutztes Wasser führen. Die Bauzeit ist auf 300 Tage angesetzt.

Das Gesetz kann sich ändern

Pikant ist vor allem die Gesetzeslage, mit der der Bau angetrieben wird. Durch ein Gesetz aus dem Jahre 2005 ist es möglich, Umweltprüfungen, die vorher nötig gewesen wären, auszusetzen, wenn Homeland Security die Mauer als von nationalem Interesse einstuft. Da das passiert ist, kann bis zu ein Drittel der Grenzmauer ohne größere Verzögerung gebaut werden. Aktuell klagen der Staat Kalifornien und große Umweltgruppen gegen die Aussetzungen der Umweltprüfungen- diese seien ihrer Ansicht nach überholt.

Quelle: Noizz.de

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Los Angeles Times