Die britische Organisation "Terrence Higgins Trust" fordert, dass die Briten nur noch Sex mit Maske haben. Gemeint sind keine aus Lack und Leder, sondern solche, die vor Corona schützen. Kann uns bitte jemand erklären, wie das funktionieren soll? Die Organisation hat eine weitere, fragwürdige Idee.

"Küssen verboten, strengstens verboten" hat die deutsche Pop-Band "Die Prinzen" 1992 gesungen. Heute würde das Lied wohl etwas anders klingen: "Atmen verboten, stöhnen verboten", zum Beispiel. Die britische Wohltätigkeitsorganisation "Terrence Higgins Trust" fordert nun, dass die Briten nur noch mit Schutzmaske Sex haben dürfen. Wer sich an seine vergangene U-Bahn-Fahrt mit Maske erinnert, der stelle sich dazu intensive Bewegungen und einen schnellen Atmen vor. Na, tropft schon der Schweiß von der Oberlippe? Geil, gell? Nein!

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Küssen ist gefährlicher als Sex

Eine Hand vor dem Mund, eine Maske aus Latex oder Knebel: All das sind Vorlieben und Fetische, die manch einer gerne in den Liebesakt integriert. Geschmackssache, jeder wie er will. Worüber sich aber wohl nicht streiten lässt, ist der Abturner von Corona-Schutzmasken. Die gehören, wie Socken im Bett, eher in die Kategorie No Go. Nach Informationen von "RTL" soll "Terrence Higgins" erst ganz vom Liebesakt abgesehen haben. Nun fordern sie Masken – und raten dazu den Bürger*innen, Positionen zu wählen, bei denen sie sich nicht in das Gesicht schauen. Bitte was?

Doggystyle finden manche geil. Wer diese Stellung wählt, macht das aber sicher nicht aus Gründen wie "seinem Partner nicht mehr in das Gesicht zu sehen". Und überhaupt: ist das dann eigentlich doppelter Safersex? Oder wie sieht es mit Kondomen aus? Angeblich ist Speichel ansteckender als Sperma. Demnach ist Küssen gefährlicher als Sex. Der Rat der Organisation ist demnach nicht ganz unbegründet. Ob man unter der Maske noch Luft bekommt, ist dann wohl eine andere Sache.

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lcw

Quelle: Noizz.de