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Ende August wurden Medien überschwemmt mit Bildern des brennenden Regenwalds in Brasilien. Nun behauptet der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro, der Schauspieler Leonardo di Caprio trage eine Teilschuld an den Waldbränden im Amazonas.

Einem kleinen Kreis Unterstützer erzählte er in Brasilia, der Hauptstadt Brasiliens: "DiCaprio ist ein cooler Typ, stimmt’s? Er gibt Geld, um den Amazonas zu verbrennen". Bolsonaro hatte bereits zuvor argumentiert, dass Wohltätigkeitsvereine die Regenwald-Feuer selber gestartet hätten, um seine Regierung schlecht aussehen zu lassen und Geld von Spendern einzustecken.

DiCaprios Nonprofit-Organisation "Earth Alliance" hatte fünf Million Dollar gespendet, um die Waldbrände zu minimieren. Deswegen schließt Bolsonaro wohl darauf, dass auch DiCaprio etwas mit den Bränden zu tun gehabt hätte. Die US-Nachrichtenagentur "Associated Press" berichtet allerdings, der Präsident hätte keine weiteren Beweise vorgebracht, um seine Vorwürfe zu verteidigen.

Auf Instagram äußert sich der Oscar-Gewinner zu den Vorwürfen und sagt, er wäre "stolz, die Gruppen zu unterstützen", die den Regenwald beschützen würden.

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Quelle: Noizz.de