Imame sollen dschihadistische Kämpfer in Syrien mit Geld versorgt haben.

Aus Berlin-Wedding heraus soll der Terror in Syrien einige Finanzspritzen bekommen haben: In Berlin durchsuchen Ermittler seit dem frühen Dienstagmorgen Räume einer Moschee und andere Objekte. Dabei gehe es um den Verdacht der Terrorismusfinanzierung, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Der 45-jährige Ahmad A., der in der Öffentlichkeit als Imam Abul Baraa auftritt, soll einem dschihadistischen Kämpfer in Syrien Geld „für den Erwerb von Ausrüstungsgegenständen zur Begehung terroristischer Straftaten“ zur Verfügung gestellt haben, hieß es in Tweets der Generalstaatsanwaltschaft.

Betroffen seien die As-Sahaba-Moschee im Stadtteil Wedding und weitere Objekte.

Mannschaftswagen der Polizei vor der Moschee in Berlin-Wedding Foto: dpa / Paul Zinken

Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit Beamten des Landeskriminalamtes, darunter auch des Staatsschutzes, und Spezialkräften im Einsatz.

Die pseudo-toleranten Plakate am Eingang Foto: dpa / Paul Zinken

Näheres wollte ein Behördensprecher an diesem Montagmorgen noch nicht sagen.

[Zusammen mit: dpa]

Quelle: Noizz.de