Der mächtigste Donald der Welt scheint echt zu denken, Merkel sei seine neue BFF.

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel klärte sich beim G20-Treffen am heutigen Freitag (28. Juni 2019, Ortszeit) zu einem bilateralen Treffen mit US-Präsident Donald Trump. Trump begrüßte Merkel betont freundschaftlich – er lobte die Regierungschefin als "fantastische Person" und "großartige Freundin". Das Verhältnis sei "grandios". 

Wait, what? Seit wann denn das bitte?, sagen wir. Jedenfalls …

Es gebe eine Menge Dinge zu besprechen, sagte dagegen Merkel kühl, knapp und realistisch wie so oft. Herauszuheben sei, dass die deutsche Wirtschaft sehr stark auch in den Vereinigten Staaten investiere. "Wir haben nicht nur Handel, sondern auch sehr viele Investments." Trump stimmte in diesem Punkt zu. 

It's all about the money, sagen wir. Jedenfalls …

Man werde sich auch über die internationale Lage austauschen, insbesondere den Kampf gegen den Terrorismus in Westafrika, sagte Merkel. Auch das Thema Iran – von den USA in den vergangenen Wochen stark eskaliert – werde eine Rolle spielen. Sie freue sich auf das Gespräch, sagte die Kanzlerin. 

Das Verhältnis zwischen den Regierungen Deutschlands und der USA gilt seit dem Amtsantritt Trumps als angespannt. Trump kämpft gegen den großen Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber seinem Land an. Der US-Präsident kritisiert auch das deutsch-russische Pipeline-Projekt Nordstream 2 scharf. 

[Text: zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de