Übrig blieben nur sein Schädel und seine Hose.

Wenn alles so weitergeht wie bisher, dann wird es in 20 Jahren kein einziges Nashorn mehr auf der ganzen Welt geben. In Kenia wurde vor Kurzem die Todesstrafe für Wilderer eingeführt, um mit den extremsten Mitteln gegen die Wildtier-Jäger vorzugehen. In Südafrika gibt es noch nicht so extreme Strafen, weswegen der bekannteste Safari-Park Afrikas, der Kruger National Park, unheimlich viel mit Wilderern zu kämpfen hat.

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Vergangenen Dienstag schaffte eine Gruppe Jäger schon wieder, in den Kruger Park zu gelangen. Ein Mitglied der Wilderer-Gang bezahlte dafür mit seinem Leben.

Untersuchungen zufolge wollte der Mann Nashörner jagen. Dabei wurde er allerdings von einer Herde Elefanten entdeckt, die ihn zertrampelten, bevor er einem Tier schaden konnte. Den bereits toten Mann verspeisten dann Löwen. Laut südafrikanischen Behörden wurden von dem Mann nur noch sein Schädel und seine Hose gefunden.

Der Mann war Teil einer fünfköpfigen Wilderer-Gang. Die vier überlebenden Wilderer befinden sich momentan in Gewahrsam und müssen sich vor Gericht verteidigen.

Der Kruger Park erwägt nun, höhere Sicherheitsvorkehrungen an den Eingängen des Parks einzuführen. Außerdem will er den 80 Kilometer langen Grenzzaun nach Mosambik neu bauen und unter Strom setzen. Aus Mosambik kommen bis zu 90 Prozent der Wilderer im Kruger Park. Für das Horn eines Nashorns bekommt ein Wilderer um die 3.000 Euro – in Mosambik für viele ein Vermögen. 

  • Quelle:
  • Noizz.de