Er behauptet, Elefanten seien gar nicht bedroht.

In den letzten 30 Jahren hat sich die Menge an erjagtem Elfenbein um das zwölffache vermehrt. Laut Eduardo Gonçalves, dem Gründer einer Anti-Wilderer-Kampagne, sei das Elefanten-Jagen mittlerweile "außer Kontrolle", und würde die Tiere schließlich ausrotten, bis es kein Zurück mehr geben würde. Die Wilderer selber sehen ihre Taten allerdings eher anders. Ein solcher Wildtier-Jäger namens Ron Thomson sagte nun sogar gegenüber des Guardian aus, Elefanten töten gäbe ihm "einen gewissen Kick".

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Thomson soll schon mehr als 5.000 Elefanten, 800 Büffel, bis zu 60 Löwen, 40 Leoparden und 50 Hippos umgebracht haben. In einem Interview mit dem britischen Magazin Independent sagt Thomson aus, dass er bezüglich seiner Taten „gar keine Reue spüre“. Er verteidigte sich mit dem Argument, er sei ein trainierter Ökologe und wüsste doch sicherlich, was er tue. Er behauptet außerdem, dass der afrikanische Elefant noch lange nicht ausgestorben sei und dass alle, die das behaupten, nur lügende Wohlfahrten wären, die Geld haben wollen.

Die Fakten sehen da ganz anders aus.

Heute gibt es nur noch ca. 350.000 afrikanische Elefanten. Vor nur 40 Jahren waren es noch 1,3 Millionen, berichtet der Spiegel. Laut des WWF ist der Mensch einer der größten Ursachen seines Aussterbens. 

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Quelle: Noizz.de