Ein Gang kostet so viel wie 32 Metro-Fahrten!

Eine schwangere Frau benutzte vergangene Woche einen "Einbahngang" in der Pariser Metrostation "Concorde" entgegen der vorgesehenen Richtung, um beim Umsteigen etwas Zeit zu sparen – und wurde zu 60 Euro Strafe verdonnert!

Ein Scherz? Non, mon Ami!

Einheimischen und Touristen droht ein Bußgeld, wenn sie die Metro-Gänge in Paris in die falsche Richtung laufen.

Vielen Pariser sprechen sich jetzt in den sozialen Netzwerken gegen diese merkwürdige Regelung und die Strafe für die schwangere Frau der Pariser Verkehrsgesellschaft RATP aus:

"Diese Kennzeichnung (der Gänge) wurde eingerichtet, um die (Fahrgast-)Ströme bei einer Überfüllung zu lenken und Unfälle zu verhindern", teilte der Kundendienst der Pariser Verkehrsgesellschaft RATP via Twitter auf eine Anfrage mit. Auch Autofahrern, die eine Einbahnstraße in der Gegenrichtung benutzten, drohe eine Strafe, heißt es in einer anderen Antwort des Kundendienstes auf einen Kommentar, laut Spiegel.

Quelle: Noizz.de