Bildet Russland etwa Wale für militärische Zwecke aus?

Norwegische Fischer haben gerade einen Wal gesichtet, der vermutlich zum russischen Militär gehört. Oder gehört hat. Als sie der alltäglichen Fischerei nachgingen, tauchte nämlich plötzlich ein Weißwal auf, der immer wieder an ihre Boote stoß und an den Netzen und Tauen zerrte. Auffällig war aber nicht nur seine freche Art, sondern auch die Tatsache, dass er ein Geschirr aus Gurten um seinen Körper trug. Ein Geschirr, in dessen Innenseite die Aufschrift "Ausrüstung aus Sankt Petersburg" geschrieben steht.

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Wie man im Video sehen kann, ist das Tier auffällig zahm und hat keine Angst vor Menschen. Immer wieder lugt er mit dem Kopf aus dem Wasser heraus, lässt sich streicheln, öffnet sein Maul und verlangt wohl nach Fischen – die er schließlich auch bekommt. Der Gurt wurde ihm von einem der Fischer übrigens abgenommen.

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Die russische Marine trainiert Weißwale bereits seit 2017, wie der "Guardian" berichtet. Ihre Aufgaben sind es in der Regel, Tiefseetaucher mit zu unterstützen und Stützpunkte der Marine zu bewachen. Wie man von abschreckenden und moralisch fragwürdigen Beispielen der Meeres-Themenpark-Kette "Seaworld" weiß, lassen sich Wale (und Delfine) hervorragend dressieren. Ob der Wal einfach nur ausgebüchst oder auf irgendeiner Art Mission ist, konnte man nicht feststellen. Er ist wieder in die Weiten des Meeres getaucht.

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  • Quelle:
  • Noizz.de