Bei Elon Musk scheint gerade einfach alles schiefzulaufen.

Am 23. Juni 2018 wurden 12 Jugendfußballer in Thailand in einer Tropfsteinhöhle eingeschlossen, nachdem eine Sturzflut ihnen den Weg abschnitt. Erst nach 17 Tagen konnten sie erfolgreich befreit werden.

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Tesla-Chef Elon Musk wollte ein bisschen Superheld spielen und sich aktiv an der Rettung der Jungen beteiligen. Seine Lösung: eine Bergung mit Hilfe eines Mini-U-Boots. Doch das ging nach hinten los, wie wir wissen. Nicht nur, dass keiner sein Mini-U-Boot haben wollte, Musk beschimpfte auch noch einen der Retter als pädophil.

Das lässt das Opfer seiner wüsten Beschimpfungen, der Rettungstaucher Vern Unsworth, natürlich nicht auf sich sitzen. Sein Anwalt Lin Wood veröffentlichte einen Brief, in dem er Musk bereits am 06. August über eine Klage informiert. Außerdem bestreitet er den Vorwurf, den Kläger unentgeltlich vertreten zu haben.

Das Schreiben existiert nachweislich Foto: Lin Wood / Screenshot Twitter

Doch was war eigentlich genau passiert?

In einem Interview mit CNN behauptete der Brite, dass das Angebot Musks nur ein PR-Gag war. Er hätte keine Ahnung von dem Aufbau der Höhle gehabt, denn sonst hätte er gewusst, dass seine Idee keine Chance hätte und er solle sich „sein U-Boot dahin schieben, wo es wehtut."

Das brachte Musk zur Weißglut und er beschimpfte Unsworth per Twitter – und das nicht gerade harmlos!

Er erklärte in seinen Tweets, er habe den Briten nie in der Nähe der Höhle gesehen und ergänzte dann: „Sorry pedo guy, you really ask for it." Eine Erklärung weshalb er Unsworth als einen Pädophilen bezeichnet, gibt es nicht.

Elon Musk behauptete weiter, er läge richtig mit dieser Vermutung, löschte aber wenig später seine Posts und entschuldigte sich sogar dafür.

Leugnen kann er seine Aussage nicht mehr Foto: Elon Musk / Screenshot Twitter

Doch der Ärger hört nicht auf – Elon entfacht den Streit neu, als er einen anderen Twitter-Nutzer fragt, ob es nicht seltsam sein, dass Unsworth ihn nicht angeklagt hat und das er kostenlose Rechtsbeistand beziehen würde.

Tja, nun kam dann doch die Klage – zufrieden? Die einzige Reaktion des Tesla-Chefs darauf ist die Forderung nach einer Recherche, ob sich seine Äußerung zur Pädophilie nicht doch bestätigt.

Quelle: Noizz.de