So kämpft Fridays For Future in Zeiten des Coronavirus: Der wöchentliche Streik wird ins World Wide Web verlegt. Dazu ruft Umwelt-Aktivistin Greta Thunberg jetzt über ihren Twitter-Account auf.

Soziale Aktivitäten und Menschenansammlungen gilt es dieser Tage zu vermeiden – so die Empfehlungen von Ärzten und Gesundheitsämtern. Konzerte und Messen werden aktuell am laufenden Band abgesagt und Festivals wie das Coachella wurde bis auf Weiteres eingedampft. In Berlin hat man spätestens jetzt gemerkt, dass es ernst ist: Diese Woche verkündete das Berghain, dass es seine Türen erstmal geschlossen hält.

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Die wöchentlichen Kundgebungen der Fridays-For-Future-Bewegung machen hier leider keine Ausnahme: Viele Menschen auf einem Haufen im Angesicht einer Pandemie sind einfach keine gute Idee. Sieht Greta Thunberg auch so – was die 17-Jährige aber nicht davon abhält, sich dennoch fürs Klima einzusetzen. Sie verkündet auf ihrem Twitter-Account, dass sich selbstverständlich an den Rat der Experten gehalten werden soll. Dass es aber auch jetzt darum geht, gemeinsam für die gute Sache einzustehen.

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Dafür ruft sie zum digitalen Streik auf: Mit dem Hashtag #climatestrikonline sollen Aktivist*innen von Fridays For Future ein Foto von sich und ihrem Plakat hochladen. Die Idee ist, ein digitales Zeichen zu setzen. Streiken quasi, oder einander oder andere zu gefährden.

Es gibt schon erste Posts, die Thunbergs Aufruf folgen:

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Gleichzeitig ruft Thunberg in ihrem vierteiligen Post zu Solidarität auf und spricht sich gegen Panik aus. Dass Thunberg auch in Zeiten von Corona einen Weg findet, ihre Fridays-For-Future-Aktivitäten aufrecht zu erhalten, wundert nicht: Sie streikte auch an ihrem Geburtstag und an Feiertagen. Die Klimakatastrophe ruht nicht, warum sollte es Thunberg dann tun?

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  • Quelle:
  • Noizz.de