US-Kinderstar Judith Barsi wurde Ende der Achtzigerjahre von ihrem Vater ermordet. Im Haus, in dem der schreckliche Mord stattfand, wohnt mittlerweile eine neue Familie – die jetzt in der Sendung "Murder Flip House" von gruseligen Vorfällen in ihrem neuen Eigenheim berichtet.

1988 wurde US-Kinder-Star Judith Barsi von ihrem eigenen Vater ermordet. Anschließend tötete er seine Ehefrau, zündete das gemeinsame Haus in Los Angeles an und beging Selbstmord. 2001 wurde das Haus, in dem Judith starb, neu vermietet. Jetzt wohnen dort die Bernals – und die haben einiges zu berichten. Das Ganze hört sich fast zu gruselig an, um wahr zu sein.

Kinder-Star Judith Barsi spielte in "Der weiße Hai" und "In einem Land vor unserer Zeit"

Ende der Achtziger war die 10-jährige Judith Barsi bereits vier Jahre im Showgeschäft. Es heißt, ihr Mutter hätte sich schon früh gewünscht, dass ihre Tochter einmal Schauspielerin werde. Die kleine Judith war auf einem guten Weg. Sie hatte bereits um die 50 Werbespots abgedreht und war in einigen Fernsehserien und größeren Kinofilmen zu sehen. ("Der weiße Hai – Die Abrechnung", "In einem Land vor unserer Zeit")

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Laut Medienberichten war Judiths Vater Alkoholiker und wurde im Laufe der kurzen, aber erfolgreichen Karriere seiner Tochter immer aggressiver. Vor dem schrecklichen Mord hatte Judiths Mutter Maria bereits von häuslicher Gewalt gegenüber der örtlichen Polizei berichtet, allerdings wurde auf die Anschuldigungen hin keine Ermittlungen eingeleitet.

Geisterhaus wird aufgmöbelt: In dieser US-Show berichten Mieter von ihren Horror-Erfahrungen

Die Nachmieter, Familie Bernal, schilderte nun in einer – doch recht abstrusen – US-TV-Show, wie es sich in dem "Geisterhaus" des verstorbenen Kinder-Stars lebt. In "Murder House Flip" knöpft sich ein Renovierungs-Team Häuser vor, in denen Menschen gestorben sind, um ihnen neues Leben und den Nachmietern ein besseres Gefühl einzuhauchen.

"Als wir eingezogen sind, wussten wir nicht über das Haus", erzählt Tochter Gaby Bernal in der Sendung.

Kurz nachdem sie die Horror-Geschichte über ihr neues Eigenheim von den Nachbarn aufgetischt bekommen hatten, hätten dann allerdings schon die grusligen Ereignisse begonnen. Unter anderem würde sich das Garagentor von alleine öffnen und wieder schließen, es gäbe kalte Stellen in den Zimmern. Außerdem könne sie manchmal nicht schlafen, weil sie das Gefühl habe, jemand würde sie beobachten, so Gaby.

Als Gaby mit ihren Eltern in das Haus zog, sei sie genauso alt gewesen wie Judith, als sie starb. "Ich hatte einen imaginären Freund, der Jozef hieß", verrät sie weiter. Josef ist der Name von Judith Barsis Vater.

Gabys Erklärung für die gruseligen Zwischenfälle: "Sie starben hier mit so viel Wut in sich, vielleicht ist die immer noch hier."

lsk

  • Quelle:
  • Noizz.de