Monatelang plädierten Supporter der Black Lives Matter Bewegung für die Verurteilung der weißen Polizisten, die die Schwarze Breonna Taylor erschossen. Am Mittwoch wurde eine Justizentscheidung gefällt. Das umstrittene Urteil sorgt nun für Aufruhr online.

Amerika im Wirbel: Am Mittwoch teilte Kentuckys Justizminister Daniel Cameron mit, dass die am Einsatz beteiligten Polizisten für Breonna Taylors Tod nicht angeklagt werden. Nur gegen einen der Polizisten wird ein Strafverfahren eingeleitet, da er andere Bewohner im Haus gefährdet haben soll, sahen einige wie ein Schlag ins Gesicht. Während des Einsatzes schoss der Beamte eine Kugel durch die Wand in die nebenliegende Wohnung. Aktivist*innen brachten ihre Betrübtheit und ihrem Wut über die Justizentscheidung zum Ausdruck – sowohl auf den Straßen als auch in den sozialen Medien.

Demos in den Großstädten

Seit 100 Tagen protestieren Nacht für Nacht die Einwohner der größten Stadt Kentuckys. Nach Bekanntgabe des Urteils kam es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Dabei wurden zwei Polizisten angeschossen. Schon vor dem Urteil hatten die Behörden aus Angst vor möglichen Ausschreitungen die Nationalgarde nach Louisville bestellt. Auch in anderen U.S.-Städten wie New York, Chicago und Washington fanden Demonstrationen statt.

>> Beyoncé fordert öffentlich die Verhaftung der Mörder von Breonna Taylor

Social Media Aufruhr

Empörung gab es auch auf Social Media. Viele drückten auf Twitter ihre Betrübtheit und ihren Wut über die Entscheidung des Kentucky Justizministeriums aus.

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Besonders die Mitteilung, dass nur gegen einen der Polizisten Anklage wegen fahrlässiger Gefährdung erhoben wird, sahen einige wie ein Schlag ins Gesicht.

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Auch Aktivist*innen und Prominente wendeten sich an Social Media, um ihre Enttäuschung auszudrücken.

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Gegen systematischen Rassismus

Bei einem nächtlichen Polizeieinsatz im März erschossen weiße Polizisten die Schwarze Breonna Taylor in ihrer eigenen Wohnung. Die 26-jährige Notärztin wurde zu einem Symbol der "Black Lives Matter"-Bewegung gegen systematischen Rassismus und Polizeigewalt.

  • Quelle:
  • Noizz.de