Die Zahl der depressiven jungen Menschen ist stark gestiegen!

Seid ihr auch am Limit und habt einfach keine Kraft mehr? Und das, obwohl noch nicht einmal die Hälfte der Klausuren des Semesters überstanden sind? Die Zeiten, in denen Studenten unbeschwert chillen, Partys feiern und kiffen konnten, sind schon lange vorbei.

Das Gegenteil ist der Fall: Studieren ist für viele mittlerweile zum Albtraum geworden. Denn jeder sechste Student ist psychisch krank, berichtet das Handelsblatt. Das sind 470.000 Studenten in Deutschland, davon leiden 86.000 an Depressionen.

Das ergab eine Auswertung der Barmer-Versicherungsdaten der Jahre 2005 bis 2016. Demnach ist der Anteil der 18- bis 25-Jährigen mit psychischen Diagnosen um 38 Prozent gestiegen. Bei den Depressionen soll es sogar einen Zuwachs von 76 Prozent gegeben haben.

Allerdings geht es Studenten besser als jungen Leuten insgesamt: Von den rund sieben Millionen Heranwachsenden zwischen 18 und 25 Jahren bekamen 2016 sogar 26 Prozent, also mehr als ein Viertel, mindestens eine Diagnose einer psychischen Störung.

Wie das Handelsblatt berichtet, sind psychische Störungen bei jungen Leuten die häufigste Ursache für Krankenhauseinweisungen. Das gehe aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Der zweithäufigste Grund sind übrigens Schwangerschaften.

Die Gründe für psychische Erkrankungen können nicht eindeutig benannt werden, oft ist der Leistungsdruck schuld. Wer den Verdacht hat, unter psychischen Störungen zu leiden, sollte dringend einen Arzt aufsuchen. Wer stattdessen nur an einem Motivationstief während der Prüfungsphase leidet, für den haben wir hier ein paar Tipps:

  • Belohnt euch: Nach zwei Stunden Büffeln, solltet ihr euch ein leckeres Essen gönnen und am Abend ein entspannendes Bad.
  • Trinkt genug: Euer Gehirn braucht viel Wasser, um zu funktionieren – mindestens zwei Liter am Tag. Energydrinks gelten leider nicht, sie entziehen dem Körper zusätzlich Flüssigkeit.
  • Checkt, was wirklich drankommt: Nervt euren Prof so lange, bis er euch sagt, was in etwa in der Prüfung abgefragt wird. So könnt ihr alles andere aus dem Lernplan streichen.
  • Fangt keine neue Serie an: So hart es klingt, ihr solltet während eurer Prüfungsphase keine neue Netflix-Serie starten. Die Gefahr, danach süchtig zu werden, ist zu groß. Anders sieht es bei Serien aus, die nur wenige Folgen haben. Die könnt ihr bequem in einem Rutsch durchschauen und euch mit einem Tag belohnen, an dem ihr gar nicht über die Uni nachdenkt.

Quelle: Noizz.de