Ging aber natürlich nach hinten los ...

Haben wir nicht alle schon einmal von einem anonymisierten Bet-Mobil-Moment geträumt? Keine Strafzettel. Keine Punkte in Flensburg. So eine Klappe über dem Nummernschild wäre schon was Feines. Wäre da nicht das Problem mit dem Auffliegen.

Ein 54-jähriger Bayer verschwendete kürzlich keinen Gedanken an die Problematiken, die so eine verbotene Kennzeichen-Jalousie mit sich bringt.

Er begab sich allen Vorschriften zum Trotz in den Full-on-Agenten-Modus und präparierte sein Nummernschild mit einer hoch- und runter-abschiebbaren Klappe.

Die Polizei Oberfranken konnte dieses Super-Gaget leider nicht durchgehen lassen sie zeigte den Freizeit-Bond wegen Kennzeichenmissbrauchs an.

Mit einem kurzen Video auf Twitter warnen die Polizisten: „Nicht mit uns!“

Sie hielten das Auto an, weil sie an dem Fahrzeug kein vorderes Kennzeichen erkennen konnten. Der Grund dafür wurde schnell klar:

Mithilfe einer elektrischen Vorrichtung ähnlich einer Jalousie konnte der BMW-Fahrer aus Baden-Würtemberg auf Knopfdruck sein Kennzeichen verdecken. Die Polizei fand die entsprechende Fernbedienung im Auto.

Diese Funktion gibt es schon länger, ist aber rechtswidrig.

Noch vor Ort wurde diese, zugegeben ziemlich coole aber nicht zulässige, Vorrichtung abmontiert. Es wird aktuell überprüft, ob der Fahrer weitere Verkehrsverstöße auf dem Buckel hat, die den Behörden bisher entgangen sind.

Quelle: Noizz.de