Typ baut riesige Mittelfinger-Statue – als Rache gegen Behörde

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Seit dem 30. November ragt der Mittelfinger über Westford. Foto: Ted Pelkey / Boston.com

Sie ragt auf einem fünf Meter hohen Pfosten über einem Dorf in den USA.

Ted Pelkey aus dem US-Bundesstaat Vermont hat verstanden, wie gute Rache funktioniert. Um der örtlichen Behörde eins auszuwischen, errichtete er eigenhändig eine 320 Kilo schwere, menschengroße Mittelfinger-Statue, die von seinem Grundstück aus fünf Meter über das Dorf Westford ragt. Man kann sie sogar von der Autobahn aus sehen. Doch fangen wir von vorne an.

Der 54-jährige Automechaniker Pelkey wollte auf seinem eigenen Grundstück eine 750 Quadratmeter große Garage errichten, um seine Truck-Werkstatt vom entfernten Dorf Swanton in sein Heimatdorf Westford umzulegen. Der Bauantrag, den er dafür bei der Behörde stellen musste, wurde abgewiesen. Diverse Auflagen seien angeblich nicht erfüllt. Pelkey versuchte, dagegen anzugehen, doch wieder und wieder wurde sein Antrag abgewiesen. Er glaubt an eine persönliche Vendetta gegen ihn als Person. Der ganze Streit dauerte mittlerweile schon über zehn Jahre an.

„Ich bin nicht feindselig gegenüber den Bewohnern von Westford“, erzählt Pelkey amerikanischen Medien. Der Westforder Behörde allerdings will er seine Wut zu spüren geben. Die Idee dazu kam ihm im Gespräch mit seiner Frau in einer Bar. Eine Mittelfinger-Statue, die alle 2000 Bewohner von Westford sehen können.

Das ist Ted Pelkeys Statue. Foto: Ted Pelkey / Boston.com

Gesagt, getan. Am 30. November errichtete der Racheengel für 4.000 Dollar die Mittelfinger-Statue auf seinem Grundstück. Er brachte sogar zwei Flutlichter an die Statue an, damit sie auch während der Nacht hell erleuchtet werden würde.

Das ist Ted Pelkeys Statue Nachts. Foto: Ted Pelkey / Boston.com

Das Beste dabei: Die Behörden können gegen die Statue nichts tun. In Vermont sind Plakatwände eigentlich verboten. Da der Mittelfinger aber nicht als solches klassifiziert werden kann, fällt er unter die Kategorie „Öffentliche Kunst“. Somit ist er ein Ausdruck der Meinungsfreiheit und darf nicht entfernt werden. Diese Nachricht war für Pelkey das „wundervollste, was er je in seinem Leben gehört hat“.

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Quelle: Noizz.de