Trump fordert Todesstrafe für Drogendealer

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In den meisten Bundesstaaten in den USA ist die gängige Hinrichtungsmethode die Injektion – das soll vielleicht auch Dealern blühen. Foto: NOIZZ-Redaktion / Noizz.de

Es war eine seiner aggressivsten Reden seit langem.

Der US-Präsident hat sich am Samstagabend bei einer Kundgebung in Moon Township im Bundesstaat Pennsylvania in einer flammenden Rede für mehr Härte im Umgang mit Drogendealern ausgesprochen.

Er bezweifle aber, dass die USA zu ähnlichen Strafen wie Singapur oder China bereit seien – doch es mache durchaus Sinn, darüber nachzudenken.

In China und Singapur gilt die Todestrafe für Drogendealer und laut Trump, hätten diese Länder auch weniger Probleme.

Eine Person könne eine einzige Person erschießen und lebenslange Haft erhalten, doch ein Drogendealer könne Tausende töten und verbringe dafür wenig oder gar keine Zeit im Gefängnis. Trump argumentiert mit den Dingen, die den Amerikanern am Herzen liegen: Die Familie.

"Sie töten unsere Kinder, sie töten unsere Familien, sie töten unsere Arbeiter", sagte Trump.

Auf der Kundgebung äußerte er sich zudem sehr aggressiv – mit einem Rundumschlag gegen die Medien und seine politischen Gegner. Er ging sogar so weit, einer schwarzen Kongressabgeordneten weniger Intelligenzquotienten zuzuschreiben. Dafür wurde er sogar mit Jubel aus dem Publikum belohnt.

Die Mauer zu Mexiko, die illegale Einwanderer fernhalten soll, verteidigt er weiterhin und versprach, dass sie "hunderprozentig" kommen würde.

Und das, obwohl er die nötigen Mittel gar nicht zusammenhat.

Quelle: Noizz.de

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