Genauso viel gab Jeff Bezos im Jahr 2013 aus, um die Zeitung zu kaufen.

Im Januar 2019 ging das Video viral: Ein jugendlicher Trump-Fan mit „Make America Great Again“-Mütze, macht sich über einen einheimischen Ureinwohner anscheinend lustig, während der ihm ein Lied singt.

Das Ganze spielte sich während eines Umzugs der Einheimischen ab, der unglücklicherweise mit einem Anti-Abtreibungs-Umzug kollidierte. Der Junge in dem Video wurde daraufhin von verschiedenen Medien stark ins Visier genommen als Beispiel für junge Trump-Gegner.

Nun verteidigt sich der 16-jährige Nicholas Sandmann gegen eines der Medien, die ihn in einem schlechten Bild hätten dastehen lassen. Seine Eltern verklagen in seinem Namen die Washington Post auf 250 Millionen Dollar. Das berichtet die amerikanische Nachrichtenagentur Reuters.

Der Vorwurf, wie er in der Anklage steht: „Die Washington Post hat grundlegende journalistische Standards ignoriert, um eine Agenda gegen den Präsidenten Donald J. Trump durchzuführen. Dabei hat sie individuelle Personen angegriffen, die wie Unterstützer des Präsidenten wirkten.“ Kristine Kelly von der Washington Post erzählt gegenüber Reuters, dass sie momentan noch dabei wären, die Anklage zu überprüfen.

250 Millionen Dollar ist dieselbe Summe, für die Amazon-Chef Jeff Bezos im Jahr 2013 die Zeitung kaufte. Laut Lin Wood, der Anwältin des Jungen, sollen in nächster Zeit noch weitere Klagen eingereicht werden. 

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Quelle: Noizz.de