Der amerikanische Präsident Donald Trump gab dem Wirtschafssender Fox Business ein Interview, in dem er von dem Luftwaffenangriff auf Syrien regelrecht schwärmt.

Scheinbar ist ihm aber der Schokoladenkuchen zum Dessert mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping besser in Erinnerung geblieben, als das Land, das er angegriffen hatte.

Hier empfängt Präsident Trump den chinesischen Präsidenten auf seinem Anwesen Mar-a-Lago
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Die Fernsehmoderatorin Maria Bartiromo wollte genau wissen, wie Trump den Befehl zum Raketenabschuss auf Syrien gegeben hatte. Der Präsident sagte zu ihr, dass sie keine Ahnung hätte, wie viele Leute die Antwort hören wollten: „Aber Ihnen werde ich es erzählen.“

Trump hätte mit dem Chinesischen Präsidenten das Abendessen beendet und sie seien beim Dessert gewesen: „Und wir hatten das wunderschönste Stück Schokoladenkuchen, das sie je gesehen haben, Präsident Xi hat es genossen.“ Währenddessen habe er die Information bekommen, das die US-Kriegsschiffe in Position und abschussbereit seien: „Was macht man da? Wir haben die Entscheidung getroffen, den Angriff zu starten, so wurden die Raketen abgefeuert.“

Präsident Trump zeigt Journalistin Maria Bartiromo, wie groß der Schokoladenkuchen war
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Im weiteren Verlauf des Interviews erklärte Trump, wie stolz er auf die Technologie des Equipments ist und das keiner daran käme. Alle 59 Raketen hätten getroffen: „Unglaublich aus hunderten Meilen Entfernung.“

Als der Präsident wiedergibt, wie er den Chinesischen Präsidenten über den Raketenabwurf informierte, kommt es zur Verwirrung: „Ich sagte, wir hätten gerade 59 Raketen Richtung Irak abgeschossen, und ich will, dass Sie das wissen.“ Irak? Bartiromo ist irritiert und korrigiert Trump: „Richtung Syrien.“ Er sagt daraufhin nur: “Ja, genau, Richtung Syrien.“ So bleibt dem Präsidenten der Vereinigten Staaten ein Schokoladenkuchen scheinbar mehr im Gedächtnis, als das Land, das er angriffen hatte.

Quelle: Noizz.de