Trotz der klaren Corona-Regelungen, die körperlichen Abstand vorgeben, hat sich eine Gruppe Jugendlicher zu einer großen Massenschlägerei in Nürnberg verabredet.

Nach einer Massenschlägerei von Jugendlichen in Nürnberg mitten in der Corona-Krise hat die Polizei nach eigenen Angaben noch keine Erkenntnisse über die Hintergründe. Am Dienstagabend hatten sich demnach 40 Jugendliche offenbar gezielt für eine Schlägerei verabredet. Ob sie vermummt waren und damit zwangsläufig für Atemschutzmasken sorgten, ist leider nicht bekannt. Gegen die aktuellen Abstandsregelungen verstießen die Schläger aber allemal. Die Polizei nahm zehn Beteiligte im Alter zwischen 14 und 17 Jahren in Gewahrsam, wie es in einer Mitteilung hieß. Ein Beamter sei bei dem Einsatz leicht verletzt worden.

Eisenstangen statt Fäuste

Zeugen hätten berichtet, dass die Jugendlichen unter anderem mit Eisenstangen aufeinander einprügelten. Als die Polizei eintraf, seien einige Beteiligte geflüchtet. Gut zwei Stunden später wollten sich Jugendliche derselben Gruppe am Hauptbahnhof erneut prügeln. Die Polizei schritt ein und verhinderte eine weitere Massenschlägerei.

Als sich die Jugendlichen ausweisen sollten, habe ein 16-Jähriger einem Beamten mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Der 29-Jährige sei leicht verletzt worden, sei aber weiter dienstfähig gewesen. Zudem hätten andere Jugendliche versucht, die Festgenommenen zu befreien. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

[Text zusammen mit: dpa]

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Quelle: Noizz.de