Er inszenierte sich als Wiedergeburt von Jesus Christus.

Charles Manson war der Anführer der sogenannten „Manson Family“. Diese Sekte wurde in den 60er Jahren von ihm selbst gegründet und war zutiefst rassistisch und frauenfeindlich. Manson gab insgesamt sieben Morde in Auftrag, um einen Krieg zwischen der weißen und schwarzen Bevölkerungsgruppe in den USA zu provozieren. Die hochschwangere Frau des Regisseurs Roman Polanski war eines der Opfer.

Manson prophezeite, dass schwarze Amerikaner grausame Morde an weißen Amerikanern verüben werden. Wenn man sich jedoch seiner Sekte anschließt, würde man, laut Manson, das Massaker überleben. Da diese Prophezeiung 1969 nicht eintrat, ordnete er die Morde an, um sie dann anderen Menschen anhängen zu können und somit den von ihm gewünschten Krieg heraufzubeschwören.

1971 standen die vier Mitglieder und er als Auftraggeber der Morde vor Gericht und wurde zum Tode verurteilt. Nachdem die Todesstrafe im Bundesstaat in Kalifornien abgeschafft wurde, lautete das Urteil lebenslange Haft.

Nach 48 Jahren im Gefängnis starb er mit 83 Jahren im Krankenhaus, in das er wegen gesundheitlichen Problemen vergangenen Woche eingeliefert wurde.

Quelle: Noizz.de