Was für eine schreckliche Tat.

Bei einer Halloween-Party sind im US-amerikanischen Greenville, Texas, zwei Menschen erschossen und mehrere verletzt worden. 750 kostümierte Partygäste, darunter vor allem Studierende, feierten in der Nacht zum Sonntag in einer abgelegenen Baracke am Rand des Highway, als kurz vor Mitternacht ein Unbekannter das Feuer eröffnete.

Wie die "Daily Mail" berichtet, zielte der Schütze zuerst auf eine bestimmte Person, schoss dann aber wahllos auf die Menge. Während der anschließenden Massenpanik wurden weitere Personen verletzt. Es wird davon ausgegangen, dass der Täter ein ganz bestimmtes Ziel hatte und es sich bei den anderen Party-Gästen um Zufallsopfer handelt.

Obwohl sich die Polizei wegen eines Falschparkers bereits 15 Minuten vor der Tat auf dem Gelände befand, konnte der Täter unerkannt entkommen. Er hatte sich zuvor wohl durch eine Nebentür Zutritt zu der Party verschafft. Gast der Party soll er nicht gewesen sein. Laut Polizei trug er keine Verkleidung, sondern eine blauen Hoodie.

Erneute Schüsse bei Mahnwache

Nach der Schießerei wurden die überlebenden Verletzten in nahe Krankenhäuser gebracht. Sechs der Opfer wurden durch Schüsse verletzt, sechs weitere während der Massenpanik. Laut Polizei ist der Zustand von vier Verletzten derzeit kritisch. Bei den beiden Toten soll es sich um zwei Männer handeln. Wie lokale Medien berichten, konnten Familienangehörige einen der Toten bereits als den 23-jährigen Kevin B. aus Dallas identifizieren.

Am Sonntagabend kam es bei einer spontanen Mahnwache für den getöteten 23-Jährigen in einem Park in Dallas erneut zu Schüssen. Laut Medienberichten wurde aber niemand verletzt, lediglich ein Auto soll von den Kugeln getroffen worden sein. Auch hier konnte der Täter nicht gefasst werden.

Die Spurensicherung ergab für die Polizei keine heiße Spur. Es wurden zwar diverse Patronen in der Party-Baracke gefunden, die stellten sich jedoch als Teile von Kostümierungen heraus. Inzwischen ermittelt auch das FBI.

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Quelle: Noizz.de