Dieses Mal mit zwei Juniordetektiven, vergesslichen Fußballfans und einer Ente.

MONTAG: Diebe wollen kein Geld, sondern Pizza

Ein Pizzabote ist in Abtsgemünd von Dieben ausgeraubt worden. Den Kriminellen ging es jedoch nicht ums Bargeld, sondern um die von ihnen bestellten Pizzen. Wie die Polizei mitteilte, bestellten zwei unbekannte Männer Pizzen im Wert von 35 Euro bei einem Lieferservice. Vereinbarungsgemäß lieferte der Bote diese gegen 23.30 Uhr vor dem Rathaus aus. Dort warteten die beiden Täter schon. Plötzlich zog einer der Männer eine Pistole, bedrohte den 35-Jährigen und forderte die Herausgabe der Pizzen. Anschließend flüchteten die beiden Männer mit der heißen Ware.

MONTAG: Kinder stellen Drogenhändler eine Falle

Das sind wahre Junior-Detektive: Zwei Kinder haben der Polizei in Mannheim geholfen, zwei mutmaßliche Drogenhändler zu fassen. Die Männer fragten den Ermittlungen zufolge den Zwölfjährigen und den Zehnjährigen, ob sie Marihuana kaufen wollten. Die Jungen baten daraufhin schlagfertig um Bedenkzeit und riefen heimlich die Polizei, wie ein Behördensprecher sagte.

Die Beamten kontrollierten die Verdächtigen im Alter von 25 und 19 Jahren und nahmen einen der Männer mit auf die Wache. Beide Verdächtige erwartet nun eine Anzeige. Die Kinder hätten bei dem Vorfall, der sich am Freitag ereignete, „vorbildlich, pfiffig und geistesgegenwärtig“ reagiert, lobte die Polizei.

MITTWOCH: Wohnung eingequalmt – wegen Fußballbegeisterung

Zwei Mieter in Salzwedel haben im Fußballeifer ihre Bratwurst anbrennen lassen – und versehentlich die Wohnung ihres Nachbarn eingequalmt. Die 30 und 43 Jahre alten Bewohner waren so in ein Fußballspiel im Fernsehen vertieft, dass sie ihr Essen auf dem Herd vergaßen, wie die Polizei mitteilte. Die beiden bemerkten von ihrem brennenden Abendessen nichts, weil der Qualm nicht in ihre eigene Wohnung zog, sondern sich durch einen Versorgungsschacht einen Weg in die nächste Etage bahnte. Dort fand sich ein 27 Jahre alter Mieter in einer völlig verqualmten Wohnung und alarmierte die Feuerwehr.

DONNERSTAG: 17 Einsatzkräfte retten Ente aus Angelschnur

Vier Polizei- und Feuerwehrautos, ein Schlauchboot, 17 Einsatzkräfte – und das alles für eine Ente. Das Tier hatte sich beim Elektrizitätswerk Kiebingen in Rottenburg am Neckar mit einer Angelschnur verheddert, die an einer Stromleitung über dem Fluss hing. Ein Passant entdeckte die Ente in ihrer misslichen Lage und alarmiert die Polizei. Etwa eine Stunde später hatten die Helfer die Ente befreit, so dass sie davonschwimmen konnte.

Quelle: Noizz.de