Diesmal mit einem Betrunkenen im falschen Haus und einem Schwarzfahrer in Bahn-Uniform.
Celle liegt in der Nähe von Hannover

Bloß noch schlafen wollte ein sturzbetrunkener Mann in Celle, als er sich aufs Sofa legte. Beim Aufwachen aber stand ihm eine fremde Frau gegenüber, auch Sofa und Haus kannte er nicht. Zudem interessierten sich zwei Polizisten für ihn. Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Mann alkoholbedingt im Haus geirrt und war durch eine offene Tür ins Wohnzimmer der 31-Jährigen gelangt, wo er auf dem Sofa einschlief. Als die von der Frau alarmierten Beamten ihn weckten, war er wieder so weit nüchtern, dass er den Weg zu seinem richtigen Zuhause antreten konnte – eine Parallelstraße weiter.

Aachen im Dreiländereck zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden

Polizisten aus Aachen haben eine kuriose Hängepartie beendet: Ein Mann war kopfüber in einen Altkleider-Container geklettert und stecken geblieben. Ohne fremde Hilfe wäre er aus seiner misslichen Lage nicht mehr herauskommen – bis zur Hüfte steckte sein Oberkörper in dem Container, die Beine baumelten in der Luft. Das hatte auch eine Frau erkannt, die daraufhin die Polizei alarmierte. Die Beamten zogen den Mann aus dem Container und erkannten in dem 22-Jährigen einen mehrfach vorbestraften Dieb. Der Mann gab nach Polizeiangaben vor, er habe sein Portemonnaie gesucht und sei dabei steckengeblieben. Das fand er dann doch woanders wieder.

Wurde durch Martin Luther bekannt: Wittenberg in Sachsen-Anhalt

Uniformiert und mit Teleskopschlagstock – in diesem Aufzug hat ein 53 Jahre alter Schwarzfahrer die Deutsche Bahn zu narren versucht. Einem Mitarbeiter des Unternehmens kam der vermeintliche Kollege während einer Fahrt im ICE nach Wittenberg jedoch verdächtig vor und so meldete er ihn bei der Bundespolizei.

Die kontrollierte den Mann in Wittenberg und stellte fest, dass er weder beim Sicherheitspersonal der Bahn arbeitet noch einen Fahrschein besaß. Der von ihm getragene Schlagstock falle in Deutschland obendrein unters Waffengesetz, teilte die Polizei mit. Die Beamten stellten die Kleidung des Mannes samt Aufnähern sicher. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen Betruges und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Südlich von Bremen: die 30.000-Einwohner-Stadt Weyhe

Eigentlich sollte sie nur die Fensterscheiben herunterlassen: Auf Anweisung ihrer Mutter hat eine Neunjährige in Weyhe (Landkreis Diepholz) im geparkten Familienauto den Schlüssel im Zündschloss gedreht. Dabei drehte das Mädchen den Schlüssel aber zu weit, sodass sie die Zündung betätigte, wie die Polizei mitteilte. Da ein Gang eingelegt war, setzte der Wagen nach hinten zurück, stieß erst gegen ein Verkehrszeichen und fuhr dann über einen Fuß der Mutter. Die 38-Jährige wurde leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 2000 Euro.

Quelle: Noizz.de