Studie belegt: Bei Heuschnupfen hilft ausgerechnet Gin Tonic

Henry Donovan

People and Politics
Teilen
111K
Twittern
Gin and Tonic hilft dir bei Heuschnupfen Foto: Facebook / Munchies

Wenn ihr auch Heuschnupfen habt, dann wisst ihr warum der Sommer nicht meine Lieblings-Jahreszeit ist.

Natürlich ist es entspannt, dass man sich nicht mehr in dicke Jacken zwängen muss, die Tage länger sind und es so scheint, als seien die Menschen um einen herum besser gelaunt.

Fast ein Viertel der Deutschen leidet

Wer jedoch zu den knapp 20 Millionen Deutschen gehört, wie ich, die an Heuschnupfen leiden, ist diese Jahreszeit auf den Punkt gebracht: ein einziges Leiden.

Alle wollen sich draußen treffen und am liebsten mitten in der Natur. Davon bin ich normalerweise auch ein großer Fan – jedoch nicht im Sommer.

Tränende, juckende Augen, ständiges Niesen und ein unangenehmes Jucken im Rachen stehen dann auf dem Programm. Man sieht aus wie ein Junkie mit den angeschwollenen Augen und ist mega fertig. Kurz: Man kann den Sommer nicht genießen.

Häufig hab ich mir schon gedacht, dass es besser wird, wenn ich mich volllaufen lasse. Falsch gedacht! Bei Bier und Wein wird es nur noch schlimmer.

Wieso das so ist, hab ich neulich erst gelesen. Diese wunderbaren Getränke enthalten Histamin. Dieser Stoff verstärkt die Schwellungen nur und macht alles schlimmer.

Studie aus England kommt zur Rettung!

Wenn das mal kein Zufall ist. Ausgerechnet mein Lieblings-Drink soll mir jetzt helfen weniger beim abendlichen After-Work-Cocktail nicht mehr zu leiden: Gin and Tonic.

Laut einer Studie des britischen Instituts „Asthma UK“, wird Gin so destilliert, dass kein Histamin dabei entsteht. Es wird sogar noch besser. Gin soll sogar wie ein Anti-Histamin wirken und dabei helfen die Schwellungen zu mindern. Eine wirklich gute Nachricht.

Es befreit einen natürlich nicht komplett vom Heuschnupfen. Anders als Bier und Wein verstärkt es die Symptome aber nicht und lässt dich den Abend genießen.

Wer keinen Gin mag, kann auch zu Wodka greifen. „Absolut Vodka“ behauptet auch, dass sie ihre Herstellung kein Histamin enthält.

Der Sommer scheint gerettet

Bisher habe ich mehr auf Bier und Wein anstatt Gin Tonic gesetzt, einfach nur weil es in den meisten Fällen deutlich günstiger ist.

Nach dieser neuen Erkenntnis scheint sich zweifelsohne ein Investment in das etwas teurere britische Traditionsgetränk zu lohnen.

Gin and Tonic war schließlch schon im Ursprung ein Heilungsmittel: Die britischen Kolonialherren mixten sich diese Mischung in Indien zusammen, um sich vor Malaria zu schützen. Dieser Mythos besteht bis heute – ob er wirklich stimmt ist zweifelhaft.

Quelle: Noizz.de

Kommentare anzeigen