Hat sie wirklich gedacht, dass sie ohne Konsequenzen davonkommt?

Ist das nicht der Traum jedes Menschen? Eines Tages aufs Konto schauen und einfach so ohne Grund fast eine Million Euro zu finden? Genau das ist der Studentin Sibongile Mani in Südafrika passiert. Denn statt ihres monatliches Stipendiums von 1400 Rand, umgerechnet 96 Euro, bekam die 28-Jährige vor knapp einem Jahr 14 Millionen Rand (960.000 Euro) überwiesen.

Der Fehler lag offensichtlich bei der Firma, die für die Überweisungen der Stipendiensummen zuständig ist – sie hängte versehentlich vier Nullen an den ursprünglichen Betrag, der eigentlich dazu da ist, Studenten in Armut zu unterstützen.

Statt den Irrtum zu melden, ging die Studentin der Walter-Silulu-Universität der Stadt Mthatha erstmal ordentlich shoppen: Nachdem sie sich Luxusklamotten und ein neues Smartphone kaufte, schmiss sie eine riesige Party für ihre Freunde. Insgesamt soll Mani mehrere Zehntausend Euro ausgegeben haben.

Hollywoodreife Geschichte?

Doch der Betrug ging nicht so perfekt auf wie im Film: Nach etwa drei Monaten kamen die Behörden hinter den Fehler und zogen den verbliebenen Geldbetrag wieder ein. Nun stellte sich Sibongile Mani der Polizei und wurde wegen Diebstahls angezeigt. Anfang Juli soll die 28-Jährige vor Gericht kommen.

Quelle: Noizz.de