In einem Millionen-Dollar-Mini-U-Boot.

Es gibt etliche 53-Jährige auf diesem Erdball, die sich nichts Besseres vorstellen können, als langsam aber sicher Richtung Ruhestand zu schippern. Und dann gibt Victor Vescovo. Der Business-Mann aus Amerika ist seit Kurzem der erste Mensch, der den tiefsten Punkt des Atlantischen Ozeans berührt hat. Ja, diese Mission stand tatsächlich noch aus.

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Ende Dezember navigierte Vescovo ein U-Boot in den Puerto-Rico-Graben – der tiefsten Stelle des Atlantiks! 8.376 Meter ging es in die feuchte Tiefe für den pensionierten Navy-Reserveoffizier. Der Unterwasserdampfer hat den 53-Jährigen läppische 48 Millionen US-Dollar gekostet, wie „Business Insider“ jetzt berichtete.

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"Es fühlte sich großartig an, zum ersten Mal in der Geschichte an den wahren Grund des Atlantiks zu gelangen. Und die technischen Fähigkeiten dieses Tauchsystems zu beweisen, von dem wir glauben, dass es heute das tiefste operationelle der Welt ist" – ließ Vescovo in einem Statement verlauten.

Vescovo hofft, dass seine Tauchgänge neue Informationen über die Form unserer Ozeane und die Kreaturen, die sie bevölkern, enthüllen werden. Deshalb ist das Fahrzeug mit biologischen Probenboxen und einem 3-D-Sonarsystem ausgestattet. Das soll den Meeresboden besser abbilden können als Satelliten.

Die Tour geht weiter

Der Puerto-Rico-Graben war nicht Vescovos letzter Stopp im tiefen Ozean. Als Nächstes taucht das Millionen-Dollar-Mobil in den Süd-Sandwich-Graben im südwestlichen Teil des Atlantischen Ozeans. Danach folgen weitere drei Tauchgänge.

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  • Quelle:
  • Noizz.de