Das hat einen ernsthaften Hintergrund.

Nein, Starbucks hat kein Problem mit Scharen von masturbierenden Triple-Mocha-Frappuccino-Trinkern. Bei dem neuen W-Lan-Filter der Café-Kette handelt es sich um eine Sicherheitsmaßnahme. So sollen zum Beispiel Sexualstraftäter nicht unter das Radar der Strafverfolgung tauchen, und illegale Inhalte konsumieren können.

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„Obwohl es selten vorkommt, ist die Verwendung vom öffentlichen W-Lan von Starbucks zum Anzeigen illegaler oder ungeheuerlicher Inhalte weder zulässig, noch wurde es jemals zugelassen“, teilte Starbucks gegenüber „The Verge“ mit. Man habe nun trotzdem eine Lösung gefunden, um zu verhindern, dass solche Inhalte in den Starbucks-Filialen angezeigt werden. Bis 2019 sollen alle Stores den W-Lan-Filter haben.

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Mit dieser Maßnahme reagiert Starbucks auf die Forderung der Sicherheitsorganisation Enough Is Enough. Sie drängen das Unternehmen seit Jahren, solch einen Filter einzusetzen.

Enough-Is-Enough-CEO Donna Rice Hughes hatte in dieser Woche noch einmal Druck ausgeübt: „Durch das Brechen seiner Zusage hält Starbucks die Türen für verurteilte Sexualstraftäter und andere Personen offen, die sich der Strafverfolgung unterziehen und kostenlose, öffentliche Wi-Fi-Dienste nutzen, um auf illegale Kinderpornografie und Hardcore-Pornografie zuzugreifen.“

2016 wurde auch schon auf McDonald’s Druck ausgeübt. Mit Erfolg.

Quelle: Noizz.de