Er wollte die Gepäckgebühr am Flughafen sparen.

Am isländischen Flughafen Keflavik versuchte der Passagier Ryan Carney Williams die Gepäckgebühr zu umgehen, indem er beim Check-in seine gesamten Klamotten am Körper trug.

Ryan Carney Williams trug acht Hosen und zehn Pullover beim Check in Foto: Ryan Hawaii / Screenshot Twitter

Acht Hosen und zehn Pullover hatte er sich der Brite um Hals und Schultern gebunden. Die Fluggesellschaft British Airways fand das gar nicht witzig und verweigerte dem lebendigen Kleiderschrank kurzerhand die Herausgabe der Board-Karte.

Der pöbelte daraufhin bei Twitter und nannte die Airline verabscheuenswürdig und rassistisch. Er habe die Gebühr von umgerechnet 100 Euro nicht einsparen wollen, sondern konnte sie einfach nicht zahlen. Schon während seines Trips war ihm scheinbar das Geld ausgegangen: Auf Island sei er sogar eine Woche obdachlos gewesen, so Ryan.

Weil er sich weigerte, den Schalter zu verlassen, rief der Sicherheitsdienst des Flughafens schließlich die Polizei, die den Briten festnahm.

Eine Sprecherin der Airline versicherte später gegenüber der Washington Post: "Die Entscheidung, das Boarding zu verweigern basierte sicher nicht auf Rassismus. Wir tolerieren kein bedrohliches oder missbräuchliches Verhalten von Kunden und werden immer die entsprechenden Maßnahmen ergreifen."

Nachdem ihn auch eine zweite Airline abgelehnt hatte, konnte Ryan schließlich mit einer norwegischen Fluggesellschaft den Heimweg antreten.

Ob es auch seine Kleider geschafft haben, ist allerdings nicht bekannt.

Quelle: Noizz.de