Die „Big Fucking Rocket“ soll's möglich machen!

48 Meter soll es lang sein, mit 40 Kabinen: das Raumschiff, mit dem SpaceX im Jahr 2024 die ersten Menschen auf den Mars bringen will! Das hat jetzt der Chef des Raumfahrtunternehmens, Elon Musk, angekündigt.

In dem Raumschiff haben 120 Menschen Platz. Sie wären dann die Ersten auf dem Roten Planeten. Doch wie realistisch ist das? Milliarden-Investor Elon Musk – er ist Mitgründer von PayPal und Geschäftsführer der E-Auto-Firma Tesla – ist bekannt für seine stets hochgesteckten Ziele.

„Das ist kein Irrtum. Obwohl es ehrgeizig ist“, kommentiert Musk selbst seinen Zeitplan. Schon 2022 sollen zwei Raumschiffe die technische Ausrüstung auf den Mars bringen, die nötig ist, um Menschen dort das Überleben zu sichern. Nach 2024 werde die Besiedlung des Roten Planeten dann immer weiter voranschreiten, sagt Musk.

Die „Big Fucking Rocket“ (BFR) soll Einiges möglich machen. Sie könnte auch als Mond-Mars-Shuttle fungieren: Für Langstrecken bräuchte sie nur 30 Minuten – sie könnte also quasi Städtereisen zwischen den verschiedenen Planeten möglich machen! Auch die Internationale Raumstation ISS soll sie anfliegen, wenn es nach SpaceX-Chef Musk geht.

Auch die ISS könnte die „Big Fucking Rocket“ anfliegen – sagt zumindest Elon Musk Foto: NASA Handout / dpa

Mit dem Bau der „Big Fucking Rocket“ will SpaceX schon im nächsten Jahr starten. Experten sind sich nicht einig, ob Musks Ziele realistisch sind. „Ich persönlich finde das Zeitfenster sehr gewagt“, sagt Markus Czupalla, Aachener Professor für Luft- und Raumfahrtsystemtechnik.

Martin Tajmar, Leiter des Instituts für Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Dresden, meint: „Wenn nur die Hälfte von dem, was Musk erzählt, stimmt, ist das fantastisch.“

Quelle: dpa