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Die neue Regelung nimmt nicht jeder ernst.

Das Selfieverbot auf dem roten Teppich des Filmfestivals in Cannes macht erfinderisch: Bei den Galas im Premierenpalast wird das „Non“ zum Selfie auf dem roten Teppich zwar vehement durchgesetzt. Jeder Versuch, ein Foto von sich - oder der Begleitung - mit dem Handy zu machen, wird meist sofort vom Personal unterbunden.

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Das hindert die Besucher aber trotzdem nicht an Selfies von ihren Premierenbesuchen: Viele fotografieren sich vor den Eingängen zum roten Teppich, im Galasaal oder im Foyer - und veröffentlichen das in sozialen Medien oft mit ironischen Kommentaren und Hashtags wie „Selfiesinterdit“ (Selfiesverboten). Manche Fans können sogar Fotos von sich und den Stars wie dem „James Bond“-Bösewicht Mads Mikkelsen machen - streng genommen entstehen diese Selfies aber, bevor die Promis den roten Teppich betreten.

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Beim Festival sind in diesem Jahr Selfies auf dem roten Teppich untersagt. Besucher wurden nicht nur vorab darüber informiert. Sie wurden auch auf die Strafen hingewiesen: Wer das Verbot missachtet, riskiert, dass er oder sie nicht zur Vorführung zugelassen wird. Das Filmfest begründet die Maßnahme damit, dass Selfies die Menschen auf dem roten Teppich aufhalten und dass es dabei in der Vergangenheit angeblich zu Stolper-Unfällen gekommen war.

Cannes-Chef Thierry Fremaux hatte im Vorhinein gesagt: „Man kommt nach Cannes, um zu sehen und nicht um gesehen zu werden."

[dpa]

  • Quelle:
  • Noizz.de