Die Sicherheitsleute in einem "Quarantänehotel" in Melbourne waren für den Job, mit Corona infizierte Gäste zu überwachen, überhaupt nicht vorbereitet. Sie hatten Sex mit Gästen und brachten das Virus nach Hause. Jetzt herrscht eine Ausgangssperre für die ganze Fünf-Millionen-Menschen-Stadt.

Im australischen Melbourne wurde wegen des Corona-Virus der Katastrophennotstand ausgerufen. Teilweise Schuld daran soll auch ein Quarantänehotel sein, in dem Security-Personal mit Infizierten Sex hatte.

Symbolbild: Sex

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Die Securities waren überfordert

Seit März gibt es in Melbourne gesonderte Quarantänehotels, in denen sich Infizierte für zwei Wochen isolieren können. Im Gegensatz zum Rest Australiens hat Melbourne in seinen Quarantäne-Hotels private Sicherheitsmenschen angestellt. Die sollen mit ihrer Aufgabe überfordert gewesen sein und von Corona-Patient*innen bestochen worden sein, sie an die frische Luft zu lassen.

Ein Quarantänehotel in Melbourne

Ein ehemaliger Bewohner berichtet sogar davon, dass es ein Stockwerk in seinem Quarantänehotel gegeben hätte, in dem Gäste von medizinischen Angestellten sediert werden mussten, weil sie durchdrehten und gegen die Türen rannten. Das erzählte er dem australischen Magazin "The Australian".

Sicherheitsleute hatten Sex mit Corona-Infizierten

Ein Subunternehmer der Quarantänehotels bestätigte gegenüber des Magazins "60 Minutes" auch Gerüchte, dass es Securities gegeben haben soll, die mit den Corona-Gästen Sex hatten. Die Security-Leute bekamen dadurch natürlich auch das Virus – und trugen es in die Vororte Melbournes, wo es zu einem Anstieg der Corona-Fälle führte.

Jetzt herrscht in Melbourne Ausgangssperre

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Die Stadt Melbourne musste nun den Katastrophennotstand ausrufen. Läden, Schulen und Unis schließen, außerdem gibt es für die nächsten sechs Wochen eine nächtliche Ausgangssperre. Die soll mithilfe der Polizei und Armee streng kontrolliert werden. Momentan meldet die Stadt fast 700 Fälle von Covid-19.

lmh

Quelle: Noizz.de